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Trainer Armin Veh vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt hat die "Fabelsummen" im Transfer-Schlussverkauf als "völlig ungesund" kritisiert.

"Jeder durchschnittliche Spieler kostet mittlerweile 20 bis 30 Millionen Euro. Wo soll das noch hinführen?", fragte Veh vor dem Spiel bei seinem Ex-Verein VfB Stuttgart am Samstag (15.30 Uhr).

Manchmal blicke er selbst nicht mehr durch, sagte der 54-Jährige: "30 Millionen für Son, 25 für Baba. Das ändert den Fußball komplett.

Vor allem für die Traditionsvereine. Wir und der VfB müssen das Geld, das wir ausgeben, selbst erwirtschaften." Die Eintracht suche daher Wege, Spieler auszubilden, um sie dann teuer zu verkaufen.

"Aber es fällt schwer, immer wieder neu aufzubauen. Das ist eine Herausforderung für die Klubs", meinte Veh.

Nach dem durchwachsenen Saisonstart mit einem Punkt aus zwei Spielen kündigte Veh Veränderungen in seiner Elf an, wollte aber nicht ins Detail gehen.

Noch keine Rolle in seinen Überlegungen spielt Alexander Meier. Der Torschützenkönig der vergangenen Saison ist nach seiner Patellasehnenverletzung noch nicht wieder einsatzfähig. Verzichten muss Veh auf Youngster Joel Gerezgiher (Bauchmuskelzerrung). 

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