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Am Freitag eröffnen der FC Bayern München und der Hamburger SV die Bundesliga-Saison. Philipp Lahm dämpft allerdings die Erwartungen auf ein neuerliches Schützenfest.

Der FC Bayern München nimmt den Hamburger SV trotz dessen Pleiten-, Pech- und Pannenserie vor dem Eröffnungsspiel der Bundesliga am Freitag (ab 20 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) nicht auf die leichte Schulter.

"Die Hamburger werden auch im Kopf haben, wie die letzten Ergebnisse hier waren, aber trotzdem, es geht alles wieder bei Null los", warnte Philipp Lahm vor dem krisengebeutelten Gegner und fügte an: "Die Ergebnisse der vergangenen Jahre zählen gar nichts. Der HSV müsste eigentlich viel weiter oben stehen."

Sein Kollege Jerome Boateng schlug in die gleiche Kerbe. "Ein angeknockter Gegner ist sehr gefährlich", sagte der Verteidiger über seinen Ex-Verein.

Der HSV war in der ersten Pokalrunde sensationell am Viertligisten Carl Zeiss Jena gescheitert. Danach sorgte der geklaute Rucksack von Sportdirektor Peter Knäbel und zuletzt eine peinliche Trikotpanne für Wirbel.

Auch beim FC Bayern läuft nicht alles Rund. Die Diskussionen um die Zukunft von Trainer Pep Guardiola und Offensivmann Mario Götze stören. Lahm ist das aber "egal. Wir kümmern uns um unsere eigene Sachen."

Insbesondere die Neuzugänge Douglas Costa und Arturo Vidal stehen im Fokus. Innenverteidiger Boateng schwärmt geradezu: "So einen Antritt wie bei Douglas Costa habe ich selten gesehen. Auch Vidal hat sich toll eingefügt."

Zwangsläufig werde es "Spieler geben, die es nicht gewöhnt sind, auf der Bank zu sitzen. Ich muss von einem Profisportler erwarten können, dass er mit dieser Situation professionell umgeht. Jeder ist gefordert, das Beste für den Verein zu machen", teilte Lahm mit.

Nationalspieler Boateng sieht den Kampf um die Stammplätze pragmatisch: "Klar gibt es Härtefälle. Klar darf man mal sauer sein, wir müssen aber alle ein Ziel sehen und in eine Richtung gehen. Da sind Manuel Neuer, Philipp Lahm und natürlich auch ich gefragt."

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