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FCA-Trainer Markus Weinzierl erwartet eine schwierige Saison
FCA-Trainer Markus Weinzierl erwartet eine schwierige Saison © Getty Images

Markus Weinzierl verspürt Respekt vor der Dreifachbelastung und gibt den Klassenerhalt als oberstes Ziel aus. Weitere Neuzugänge will der FCA-Trainer nicht ausschließen.

Trainer Markus Weinzierl von FC Augsburg hat den Nichtabstieg als oberstes Ziel für die kommende Saison ausgegeben.

"Wir sind darauf vorbereitet, dass es auch zähe Phasen geben kann und konzentrieren uns auf die Aufgabe, den Verein zu stabilisieren und fest in der Bundesliga zu verankern. Wenn wir die Klasse halten, haben wir einen guten Job gemacht", sagte er dem kicker.

Der FC Augsburg nimmt nach Platz fünf in der abgelaufenen Saison zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte an einem internationalen Wettbewerb teil. Weinzierl, der bei der Wahl zum Trainer des Jahres Rang zwei hinter Dieter Hecking von Pokalsieger VfL Wolfsburg belegte, erwartet eine "reizvolle aber unheimlich schwierige Saison" mit drei Wettbewerben.

Auch wenn er "keine Angst verspüre", Respekt vor der Dreifachbelastung habe er dennoch, sagte der 40-Jährige: "Die vielen Spiele können unserem kleinen Kader wehtun. "

Was wird aus Baba?

Deshalb schließt Weinzierl weitere Verpflichtungen nicht aus: "Es gilt weiterhin, Spieler zu finden, die uns verstärken. Wir wollen unseren Kader noch optimieren. Also schauen wir weiter und treffen hoffentlich gute Entscheidungen. Es gibt nicht so viele Spieler, die uns besser machen und für uns bezahlbar sind."

Ändern könnte dies der Verkauf des vom FC Chelsea umworbenen Abdul Rahman Baba. Angeblich will der englische Meister den ghanaischen Nationalspieler für eine Ablösesumme von über 25 Millionen Euro verpflichten. Der Wechsel soll laut Medienberichten noch diese Woche über die Bühne gehen.

Augsburg, das am Freitag in der ersten Pokalrunde den Regionalligisten SV Elversberg mit 3:1 nach Verlängerung bezwang, startet am Samstag gegen Hertha BSC in seine fünfte Bundesliga-Saison.

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