vergrößernverkleinern
Dietmar Beiersdorfer ist Vorstandschef des Hamburger SV
Dietmar Beiersdorfer lässt die Rucksack-Affäre untersuchen © Getty Images

HSV-Boss Dietmar Beiersdorfer lässt die Rucksack-Affäre unabhängig untersuchen. Dass die internen Dokumente verschwanden, sei ein "Schlag ins Kontor" gewesen.

In der Rucksack-Affäre um den in die Kritik geratenen Sportdirektor Peter Knäbel (48) hat der Hamburger SV private Ermittler eingeschaltet. "Wir haben ein Wirtschaftsprüfungs-Institut beauftragt, den Fall unabhängig zu untersuchen", sagte Vorstandschef Dietmar Beiersdorfer.

Dass klubinterne Dokumente in einem Hamburger Park gefunden wurden, nannte der 51-Jährige einen "Schlag ins Kontor".

Neben den Wirtschaftsprüfern ermittelt auch die Polizei. "Es ist ein laufendes Verfahren. Wir können es aktuell inhaltlich nicht kommentieren", sagte Beiersdorfer, der Knäbel erstmals öffentlich das Vertrauen aussprach.

"Das Delikt wurde nicht von Knäbel begangen. Es ist klar, dass wir hinter unseren sportlich Verantwortlichen stehen", sagte Beiersdorfer: "Man kann niemanden vorverurteilen. Das wollen und werden wir nicht tun. Peter Knäbel genießt unser vollstes Vertrauen, er arbeitet 24 Stunden an sieben Tagen der Woche für unseren Klub."

Knäbel war laut eigener Aussage ein Rucksack mit sensiblen Daten gestohlen worden, die später in einem öffentlichen Park gefunden worden.

Unter den Unterlagen waren offenbar auch Gehaltslisten des HSV.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel