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Der Transferpoker um den Mittelfeldstar des VfL Wolfsburg wird immer spannender. Nun steigt wohl auch der französische Meister in das Wettbieten um den 24-Jährigen ein.

Die Wechsel-Spekulationen um Kevin De Bruyne vom VfL Wolfsburg werden immer wilder. Nach einem Bericht der Bild soll nun auch Paris St. Germain wieder kräftig um den belgischen Mittelfeldstar buhlen.

Der französische Spitzenklub soll demnach Kontakt zum VfL aufgenommen und ein ungewöhnliches Angebot unterbreitet haben: Paris könnte sich angeblich vorstellen, De Bruyne jetzt zu kaufen und noch ein Jahr in Wolfsburg spielen zu lassen.

Ein Abflug nach Frankreich ist aber unwahrscheinlich, de Bruyne soll einen Wechsel nach England bevorzugen. Vor allem das Interesse von Manchester City ist hinterlegt. Der englische Vizemeister soll bereit sein, eine Bundesliga-Rekordablöse in Höhe von 70 Millionen plus X zu bezahlen.

Wolfsburg versucht derweil, Deutschlands Fußballer des Jahres mit einer Gehaltsaufstockung von fünf auf über zehn Millionen Euro zum Bleiben zu bewegen - offenbar auch ohne eine Verlängerung des bis 2019 laufenden Vertrages.

Intern drängen die VfL-Verantwortlichen auf eine Entscheidung vor dem Heimspiel am Freitagabend (20.30 Uhr) gegen Schalke 04. Das Dauerthema scheint den Spieler und die gesamte Mannschaft zu belasten. Beim 1:1 am vergangenen Wochenende im Auswärtsspiel beim 1. FC Köln lieferte De Bruyne eines seiner schwächsten Leistungen im VfL-Trikot ab.

Auch der belgische Nationaltrainer Marc Wilmots sieht eine Verbindung zwischen dem Wechselwirbel und den zuletzt enttäuschenden Auftritten. "So eine Situation macht sich auch im Kopf eines Spielers bemerkbar", sagte Wilmots in verschiedenen belgischen Medien:

"Kevins Situation ist ärgerlich, aber okay. Ich hoffe, dass diese Saga so bald wie möglich zu Ende ist und dass er mit seiner Wahl zufrieden sein. Das Wichtigste ist, dass er seinem Herzen folgt."

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