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München - In seiner Doppelpass-Kolumne rät SPORT1-Experte Thomas Berthold Julian Draxler zum Verbleib bei Schalke 04. Einen Wechsel von Kevin De Bruyne zu Manchester City könnte er nicht nachvollziehen.

Hallo Fußball-Fans,

Die Gerüchte über einen möglichen Wechsel von Julian Draxler von Schalke nach Turin halten an. Ich glaube aber nicht, dass Juventus Turin 30 Millionen Euro für Draxler bezahlt. Er hatte letztes Jahr zu  viele Verletzungen. Er muss jetzt erst mal eine komplette Saison durchspielen. Zudem glaube ich, dass das Spiel in Italien nicht zu ihm passt. Da wird viel Wert auf die Defensive gelegt. Nächsten Montag ist das Thema aber vorbei.

Wegen Kevin De Bruyne muss jetzt mal Klarheit zwischen dem VfL Wolfsburg und Manchester City entstehen. Vielleicht ist sich De Bruyne aber selbst nicht sicher. Er ist ja schon beim FC Chelsea gescheitert. Und bei Manchester City herrscht schon eine andere Qualität im Kader. Ich finde den Weg aber zweifelhaft, denn mit Manchester City gewinnt man keine Titel. Die Mannschaft ist überaltert. Bei City würde er in ein System rein gepresst werden, in Wolfsburg hat er alle Freiheiten. Mich wundert schon, dass sie ihn überhaupt verkaufen wollen. Der VfL Wolfsburg will doch eigentlich kein Verkaufsverein sein.

Die Bayern würden sich wahrscheinlich freuen. Dort ist Neuzugang Douglas Costa eine richtige Waffe. Er hat so ein unglaubliches Tempo und kann beidfüßig flanken. Ein sehr guter Transfer.

Der Hamburger SV muss trotz des Sieges gegen Stuttgart wieder schwer aufpassen. Spielerisch war das alles andere als überzeugend. Jetzt kommt wieder die Euphorie - und genau das ist immer der gleiche Fehler.

Stuttgart muss seine Spielweise ändern. Man kann nicht nur rennen. Am Ende bist du mausetot und fängst dir die Konter wie beim HSV. In Stuttgart sieht man bei Ballverlust zu viele Lücken. Hinten fehlt mir noch ein gestandener Mann.

Bis demnächst,

euer Thomas Berthold

Ex-Nationalspieler ThomasBerthold ist als Experte im Volkswagen Doppelpass tätig und wechselt sich in dieser Saison bei der sonntäglichen Kolumne mit Thomas Strunz ab.

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