Video

Gladbach ist weiter auf Trainersuche und Sportdirektor Max Eberl bestätigt indirekt das Interesse an Augsburgs Markus Weinzierl. Im Fußball sei schließlich vieles möglich.

Sportdirektor Max Eberl von Borussia Mönchengladbach hat indirekt ein Interesse an Trainer Markus Weinzierl vom Ligakonkurrenten FC Augsburg bestätigt.

"Im Fußball ist vieles möglich und wir müssen in alle Richtungen denken", sagte Eberl am Montag bei Sky und lobte Weinzierls Arbeit: "Ich freue mich über seinen Weg, den er gegangen ist. Der ist nicht nur nachhaltig, sondern auch sehr erfolgreich."

Eberl sucht derzeit einen Nachfolger für den zurückgetretenen Lucien Favre, Weinzierls Vertrag in Augsburg läuft allerdings noch bis 2019. Davon will sich der Manager grundsätzlich jedoch nicht abhalten lassen.

"Auf uns hat auch keiner Rücksicht genommen, als wir Spieler wie Reus, Dante oder ter Stegen hatten", sagte er. Er werde allerdings nicht "mit der Axt durch den Wald laufen und alles mitnehmen", so Eberl weiter.

FCA-Präsident Klaus Hofmann hatte am Sonntag dem Werben der Borussia eine erste Absage erteilt. "Ich kann Gladbach nicht verbieten, Markus Weinzierl anzusprechen", sagte Hofmann bei Sky, betonte aber auch: "wir hatten die Diskussion im Mai, Juni mit Schalke. Er hat sich trotz eines Riesenangebots für Augsburg entschieden. Ich glaube, die Situation ist bis 2019 abschließend geklärt."

Eberl und Weinzierl kennen sich bereits seit ihrer Zeit als Jugendfußballer. "Wir haben öfters gegeneinander gespielt, in der Bayern-Auswahl sogar miteinander. Er war der deutlich bessere Fußballer als ich", sagte Eberl und betonte: "Im Fußball trifft man sich immer wieder."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel