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Nach drei Spieltagen steht der 1. FC Köln überraschend auf Platz vier. Einige Anhänger träumen bereits vom internationalen Wettbewerb - doch das Fanlager ist gespalten.

Drei Spiele, sieben Punkte und Platz vier in der Tabelle: Der glänzende Saisonstart des 1. FC Köln lässt die Anhänger träumen.

Doch selbst innerhalb des Fanlagers wird das aufkommende Gerede vom internationalen Wettbewerb kritisch beäugt.

"Das Schlimme ist, dass das Publikum hier durchdreht. Die Leute reden schon von der Qualifikation zur Europa League, die sind durchgeknallt", echauffierte sich ein FC-Fan bei SPORT1 am Rande einer Trainingseinheit der Kölner.

"Die Mannschaft muss sich erst finden und jetzt muss man mal abwarten", ergänzte er.

Stadionsprecher sorgt für Wirbel

Seitens des Vereins möchte man die aufkommende Euphorie möglichst im Keim ersticken. So sorgte nach dem 2:1-Sieg gegen den Hamburger SV ein flapsiger Spruch von Stadionsprecher Michael Trippel für Wirbel. "Das wird jetzt ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem VfL Wolfsburg bis zum Saisonende", sagte Trippel bei der Einblendung der Tabelle.

Geschäftsführer Jörg Schmadtke erklärte daraufhin im Express, man müsse "gerade nach dem guten Start aufpassen, dass alle auf dem Boden bleiben. Da muss unser Stadionsprecher mithelfen - und nicht irgendwas befeuern."

Auch der Klub trat auf die Euphoriebremse. "Der #effzeh behält seinen Realitätssinn", twitterte der FC am Montag und erklärte, dass nach einem "klärenden Gespräch" alle "Unstimmigkeiten beseitigt" worden seien.

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