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München - Bayern-Trainer Pep Guardiola glaubt nicht an eine Bevorteilung der Schiedsrichter gegenüber seiner Person. Mit Markus Gisdol habe er sich aber bereits ausgesprochen.

Trainer Pep Guardiola vom FC Bayern München glaubt nicht an eine Bevorteilung seiner Person durch die Bundesliga-Schiedsrichter.

"Ein katalanischer Trainer hat hier keinen Bonus", sagte Guardiola auf der Pressekonferenz vor dem Spiel der Münchner in Mainz (Samstag, ab 15 Uhr im LIVETICKER und in unserem Sportradio SPORT1.fm).

Telefonat mit Gisdol

Mit Markus Gisdol, der die Diskussion angestoßen hatte, habe Guardiola bereits gesprochen. "Er hat mich angerufen", sagte er am Freitag: "Es ist alles in Ordnung. Es gibt keine Probleme."

Gurardiola weiter: "Ich verstehe seine Situation. Wr wollen beide gewinnen. Ich habe die Szene aber nicht gesehen, wegen der er auf die Tribüne musste."

Hoffenheims Trainer Gisdol war beim Spiel gegen Dortmund am Mittwoch des Feldes verwiesen worden, nachdem er den Schiedsrichter-Assitenten berührt hatte. Guardiola, der in der Bundesliga bereits mehrfach Assistentin Bibiana Steinhaus umarmt hatte, war immer ohne Verwarnung geblieben. Gisdol hatte daran heftige Kritik geübt und Gleichbehandlung angemahnt.

Guardiola erklärte: "Wir müssen uns kontrollieren. Ich habe in meinem Leben noch nie ein schlechtes Wort über einen Schiedsrichter verloren."

Allerdings räumte er ein: "Ich bin manchmal nicht ganz korrekt an der Seite." Der von Gisdol geäußerte Vorwurf sei ihm in ähnlicher Form bereits während seiner Zeit beim FC Barcelona begegnet. "Als ich bei Barca war, haben sie das in Madrid auch schon gesagt."

Guardiola warnt vor Mainzer Hexenkessel

Das Ziel für das Spiel in Mainz ist für Guardiola indes klar - Platz eins verteidigen. Guardiola: "Wir haben die Möglichkeit, den siebten Sieg in Folge einzufahren."

Gleichzeitg warnte er vor der Atmosphäre bei den Rheinhessen: "Es gibt bestimmte Stadien, in denen man sich immer schwer tut. Dazu gehört auch Mainz."

Für einen Sieg sorgen soll wieder Fünf-Tore-Stürmer Robert Lewandowski. Guardiola ist immer noch begeistert von seinem Torgaranten: Er sei "unser Steph Curry" sagte der Spanier in Anlehnung an den Scharfschützen von NBA-Champion Golden State Warriors.

Die Tor-Gala des Polen sei "wie in der NBA" gewesen: "Triple, Triple, Triple! Ich denke, wir werden so eine Situation in diesem Leben nicht mehr erleben. Vielen Dank dafür."

Arjen Robben, der immer noch verletzt ist, sei dagegen noch keine Option für Mainz. Einen möglichen Startelf-Einsatz von Javi Martinez schloss Guardiola nicht aus.

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