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Der ehemalige Meistertrainer sieht die Wettbewerbsfähigkeit der Bundesliga in Gefahr. In den nächsten "fünf bis zehn Jahren" gehe die Meisterschaft immer nach München.

Der Vorschlag von Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff, mit einem Salary Cap nach amerikanischem Vorbild den Wettbewerb in der Bundesliga zu erhöhen, stößt im Volkswagen Doppelpass auf Skepsis.

"Das amerikanische Sportsystem ist völlig anders strukturiert. Das ist ein in sich geschlossener Monopolmarkt ohne Auf- oder Abstiege. So etwas wäre bei uns nicht umsetzbar", meinte SPORT1-Experte Thomas Strunz.

Felix Magath ist dennoch eindeutig der Meinung, dass sich etwas ändern muss: "Wir müssen aufpassen, dass wir den Wettbewerb nicht einstellen. Der FC Bayern ist nicht mehr einzuholen und wird in den nächsten fünf bis zehn Jahren immer Meister", meinte der ehemalige Meistercoach der Münchner.

Für den 62-Jährigen ist die Lage in der Liga zementiert: "Vereine wie der FC Augsburg können nicht nach oben kommen, weil sie die Spieler nicht halten können. Selbst der VfL Wolfsburg kann einen Kevin De Bruyne nicht halten, obwohl man eigentlich die Möglichkeiten dazu hätte.

Strunz stellte daraufhin die Frage, wie man die Dominanz des FCB bremsen könne: "Dürfen die Bayern jetzt keine Spieler mehr holen oder soll man ihnen vielleicht Geld abnehmen?"

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