Schalke bezieht mit einer Videobotschaft Position in der Flüchtlingsdebatte. Ex-Profi Gerald Asamoah setzt zusammen mit dem aktuellen Team ein Zeichen gegen Rassismus.

Der FC Schalke 04 hat mit einer Videobotschaft Position in der aktuellen Flüchtlingsdebatte bezogen.

Unter dem Motto "steht auf" setzen die ehemaligen Schalker Profis Gerald Asamoah und Hans Sarpei darin zusammen mit der Schalker Mannschaft, dem Trainerteam und dem Vorstand ein Zeichen gegen Rassismus.

"Ich will keinen bekehren. Jeder soll seine Meinung haben. Aber wenn man sagt, man ist ein Mensch, muss man auf sein Herz hören und sich fragen: 'Ist es richtig, was ich denke oder was ich tue?'", sagt Asamoah in dem etwa zweieinhalb minütigen Videoclip, den der Verein am Dienstag auf seinen Online-Plattformen verbreitete.

"Wenn alle Leute Zivilcourage zeigen, wenn sie darüber reden und sagen: 'So geht es nicht!' Dann erreicht man sehr viel. Wir müssen ein Zeichen setzen. Das heißt: Wir müssen aufstehen!", so Asamoah weiter.

Seit diesem Sommer setzt sich Schalke 04 mit der Initiative "Kumpelkiste" für bedürftige Menschen in ganz Deutschland ein.

Asamoah spielte von 1999 bis 2011 für Schalke und kehrte 2013 zur zweiten Mannschaft der Königsblauen zurück ehe er 2015 seine aktive Karriere beendete. Seitdem ist er als Co-Trainer der Schalker U15-Mannschaft sowie als Vereinsbotschafter tätig.

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