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Sportdirektor Peter Knäbel sieht den Hamburger SV nach dem Saisonstart mit sechs Punkten aus vier Spielen für die kommenden Aufgaben in der Fußball-Bundesliga gerüstet.

"Ich glaube, wir sind wieder da. Wir sind wettbewerbsfähig, das ist die schönste Gewissheit", sagte der 48-Jährige der Bild-Zeitung: "Der Angstfaktor ist deutlich geringer. Für uns ist jetzt die Stunde null."

Knäbel hatte in der Transferperiode im Sommer die Personal-Kosten für den Profi-Bereich von 50 auf rund 42 Millionen Euro gedrückt. Mit der neuen Zusammenstellung des Kaders ist er zufrieden: "Man hat schnell das Gefühl, dass die Jungs auch menschlich gut miteinander umgehen können." Am Samstag empfängt der HSV den Tabellenvierten Eintracht Frankfurt.

Labbadia mahnt Geduld an

Trainer Bruno Labbadia mahnte vor dem Duell Geduld an. "Hier gab es in den letzten Jahren immer neue Trainer, Manager und Vorstände", sagte der 49-Jährige der Sport Bild: "Jeder wollte nach bestem Gewissen etwas aufbauen. Aber da kann keine Stabilität sein. Die müssen wir uns erarbeiten."

Labbadia rechnet trotz der verbesserten Auftritte erneut mit einer schwierigen Saison für die Hanseaten: "Ich gehe davon aus, dass es wieder ein Überlebenskampf wird. Nach zwei Jahren in der Relegation sind wir mit ganz vielen Sachen ganz weit hinten dran. Das müssen wir Schritt für Schritt aufholen."

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