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Der Ex-Gladbacher Thorben Marx analysiert im Bitburger Fantalk auf SPORT1 den Fehlstart der Borussia. Neben dem Aderlass beim Letzten spielt für ihn auch der Kopf eine Rolle.

Ex-Profi Thorben Marx sieht unter den Gründen für den verkorksten Saisonstart von Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga auch ein Kopfproblem.

"Natürlich spielt auch der Kopf eine Rolle", erklärte der 34-Jährige im Bitburger Fantalk auf SPORT1: "Du hast letztes Jahr eine super Saison gespielt, immer am oberen Limit, bist Dritter geworden und in die Champions League eingezogen. Und wenn dann ein Spieler den einen odere anderen Meter weniger macht, weil er vielleicht denkt, dass er besser wäre als er eigentlich ist, macht sich das schon bemerkbar und dann kann man in der Bundesliga auch keine Punkte holen."

Champions-League-Teilnehmer Gladbach steht nach drei Niederlagen zum Start auf dem letzten Tabellenplatz. 

Für Marx spielt aber auch der Aderlass im Sommer eine große Rolle: "Max Kruse und Christoph Kramer waren zwei ganz wichtige Spieler für die Mannschaft. Kramer hat zig Kilometer pro Spiel gemacht - die fehlen jetzt vielleicht auch ein bisschen. Auch sonst war er für die Mannschaft seher wertvoll durch seine Zweikämpfe. Kruse hat sehr viel in der Offensive getan, viele Tore vorbereitet, viele auch selber gemacht."

Zu allem Überfluss fehlten der Borussia neben den letztjährigen Leistungsträgern Kruse und Kramer auch noch die etatmäßigen Innenverteidiger.

"In den ersten Spielen hat dann auch noch Martin Stranzl gefehlt, ein Alvaro Dominguez. Da ist die komplette Zentrale weggebrochen", erklärte Marx. 

Der defensive Mittelfeldspieler stand bis Juli bei Gladbach unter Vertrag und beendete im Sommer seine Karriere. Für die Borussia absolvierte er insgesamt 113 Bundesligaspiele.

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