Video

Stuttgarts Trainer Alexander Zorniger gibt bei der Pressekonferenz ein emotionales Statement ab. Sorgen um seinen Job beim VfB macht er sich trotz der Krise nicht.

Trotz seiner bislang miserablen Bilanz hat Trainer Alexander Zorniger vom VfB Stuttgart keine Angst um seinen Job.

"Robin (Dutt, d. Red.) und die Vorstandschaft geben mir das Gefühl, dass sie voll hinter der Sache stehen, nicht nur hinter dem Namen Zorniger", sagte er am Donnerstag.

Der Schwabe hat dem VfB vor der Saison ein neues Spielsystem verordnet, geprägt von aggressivem Pressing und schnellem Umschaltspiel.

"Wenn es einen Trainer gibt, der mit dieser Spielweise alle Spiele gewinnt, dann her mit ihm", sagte Zorniger in einem emotionalen Statement, zugleich behauptete er: "Nicht mal Mourinho kann dafür sorgen, dass jede Chance drin ist und hinten kein Tor fällt."

Und weiter: "Es geht darum, diese ganze Scheiße, die der VfB in den letzten Jahren gehabt hat, zum Stoppen zu bringen. Daran arbeiten wir, auch wenn es momentan, was die Ergebnisse angeht, nicht läuft. Aber mit all den Lösungen, die es vorher gab, hat es ja auch nicht meisterlich funktioniert."

Zorniger: "Ich will auf Teufel komm raus Spiele gewinnen!"

Auf die Frage, ob er lieber wie in den letzten Wochen gut spielen und nicht gewinnen oder schlecht spielen und gewinnen würde, reagierte der Schwabe sehr emotional. "Ich will auf Teufel komm raus Spiele gewinnen! Aber wieso muss das eine das andere ausschließen?", fragte Zorniger und schlug dabei mit den Händen auf den Tisch.

Weil sie ihre Chancen nicht nutzen und in der Defensive anfällig sind, haben die Stuttgarter sechs der bisher sieben Saisonspiele verloren.

"Wir müssen besser in Eins-zu-eins-Situationen sein und in der Konsequenz, mit der wir spielen", fordert Zorniger daher vor dem Auswärtsspiel am Samstag bei 1899 Hoffenheim. Allerdings plagen Zorniger große Personalsorgen.

Unter anderem droht Kapitän Christian Gentner auszufallen, laut Zorniger hat der Mittelfeldspieler "massive Probleme mit der Achillessehne".

Nicht trainieren konnten in dieser Woche auch Serey Die (Magen-Darm-Virus) und Timo Baumgartl (Patellasehne).

Den Stuttgartern fehlen ohnehin die Angreifer Filip Kostic, Robbie Kruse (beide Muskelfaserriss) und Torhüter Mitch Langerak (Reha).

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel