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Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge kritisiert die südamerikanischen Verbände scharf. Spieler des Rekordmeisters seien auf Länderspielreise "nicht seriös" behandelt worden.

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat wegen mangelnder medizinischer Betreuung der Nationalspieler des Vereins Kritik an den südamerikanischen Verbänden geäußert.

Die Spieler seien "zum Teil nicht seriös behandelt worden. Ich appelliere gerade an die Südamerikaner, die medizinische Versorgung deutlich zu verbessern", schrieb Rummenigge im Vorwort des Bayern-Magazins zum Bundesligaspiel des Rekordmeisters am Samstag gegen den 1. FC Köln.

"Wir mussten das gerade wieder bei Douglas Costa erleben: Er wurde von den Brasilianern nach dem Länderspiel einfach ins Flugzeug gesetzt, nach dem Motto: 'Nach uns die Sintflut'. Seine Verletzung am Fuß hätte zumindest einen Druckverband erfordert", schrieb Rummenigge.

Man wolle und könne den Südamerikanern die langen Reisen zu Länderspielen nicht verbieten, führte Rummenigge weiter aus: "Für diese Spieler ist das auch eine Frage der Ehre. Aber es kann nicht angehen, dass die Verbände die Spieler ohne professionelle Versorgung zurück zu ihren Klubs schicken."

Die Bayern stellen derzeit aus ihrem Kader Costa für Brasilien und Arturo Vidal für Chile ab.

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