Video

Hannovers neuer Geschäftsführer stellt sich in der Diskussion um die "Motzki"-Auftritte von Mats Hummels hinter den BVB-Kapitän. In Dortmund wisse man, was man an ihm habe.

Martin Bader, neuer Geschäftsführer von Hannover 96, hat Mats Hummels in der Diskussion um die jüngsten "Motzki"-Auftritte des Dortmunder Kapitäns verteidigt.

"Es ist ja auch von uns und den Medien gewollt, ihn nach dem Spiel zu haben. Und nicht zwei, drei andere Spieler. Weil das auch was hergibt: Sowohl im Positiven als auch im Negativen", sagte Bader im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1.

"Wissen, was sie an Mats haben"

Der 47-Jährige weiter: "Ich glaube schon, dass sie beim BVB genau wissen, was sie an Mats haben. Und dass sie ihn das auch manchmal ein bisschen kultivieren lassen."

Hummels hatte nach der 1:5-Klatsche des BVB beim FC Bayern harsche Kritik am Defensivverhalten der Mannschaft geübt.

Schon zuvor hatte er nach dem 1:1 bei 1899 Hoffenheim nach dem Schlusspfiff wutentbrannt seine Kapitänsbinde auf den Rasen gepfeffert und für alle Augen sichtbar die vergebenen Torchancen seiner Teamkollegen moniert.

Auch nach dem ernüchternden 2:2 gegen Darmstadt 98 hielt er sich mit Kritik nicht zurück.

"Ein richtiges Brett bekommen"

Bader nahm Hummels aber für seine Aussagen nach dem Spiel in München in Schutz: "Ich glaube, dass er es relativiert hat und gesagt hat: 'Ich habe nicht nur die Mitspieler kritisiert, sondern wir haben in München ein richtiges Brett bekommen, und das müssen wir verarbeiten.'"

In der Dortmunder Führungsetage kamen Hummels Äußerungen offenbar nicht besonders gut an. BVB-Geschäftsführer hatte nach dem Debakel in der Allianz Arena bei SPORT1 ein Gespräch mit dem Abwehrchef angekündigt.

Bader glaubt jedoch: "Als Vereinsverantwortlicher möchtest du diesen Spieler gerne in der Verantwortung haben. Aber natürlich dann auch mal wieder sagen: Das Wichtigste ist immer noch das interne Klima."

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel