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Werder Bremen v Borussia Moenchengladbach - Bundesliga
Max Eberl ist seit 2008 Sportchef bei Borussia Mönchengladbach © Getty Images

Augsburgs Trainer ist nach Angaben von Gladbachs Sportchef nun doch kein Kandidat bei der Borussia. Schubert kann sich noch eine Weile im Job einrichten.

In die Trainerfrage bei Borussia Mönchengladbach kommt neue Bewegung. Augsburgs Markus Weinzierl ist nach Angaben von Sportdirektor Max Eberl kein Thema (mehr), Andre Schubert bleibt wohl mindestens bis zur Winterpause Interimscoach.

"Das ist ein Szenario, das nicht völlig aus der Welt ist", sagte Eberl vor dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg bei Sky.

Dabei betonte er aber auch, weiterhin einen dauerhaften Nachfolger des vor zwei Wochen zurückgetretenen Lucien Favre zu suchen. Schubert werde aber in jedem Fall über die Länderspielpause hinaus die "Fohlen" betreuen.

"Andre leistet gute Arbeit, und das wird er auch in den kommenden Wochen weiter tun", sagte Eberl.

Eine Verpflichtung von Augsburgs Weinzierl schloss der Gladbacher Sportchef nun aus: "Markus Weinzierl ist ein sehr guter Trainer. Ich habe ihn nicht kontaktiert. Wir suchen heute einen neuen Trainer, Markus Weinzierl hat bis 2019 einen Vertrag in Augsburg. Deswegen ist er kein Thema für uns."

Noch am Montag hatte Eberl bei Sky anders geklungen - und Weinzierl als Kandidaten explizit nicht ausgeschlossen: "Im Fußball ist vieles möglich, und wir müssen in alle Richtungen denken", hatte er festgehalten und zudem Weinzierls Arbeit gelobt: "Ich freue mich über seinen Weg, den er gegangen ist. Der ist nicht nur nachhaltig, sondern auch sehr erfolgreich."

Augsburgs Manager Stefan Reuter hatte sich darauf über den angedeuteten Flirt mit Weinzierl geärgert und festgehalten: "Eigentlich ist es eine bodenlose Frechheit. Der Trainer hat bis 2019 Vertrag in Augsburg."

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