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Michael Preetz ist Geschäftsführer von Hertha BSC
Michael Preetz ist Geschäftsführer von Hertha BSC © SPORT1

München - Für den Geschäftsführer von Hertha BSC ist der Meister aus Münchner momentan das Maß aller Dinge - und dank Douglas Costa sogar noch stärker als in der vergangenen Saison.

Nach dem 1000. Bundesliga-Sieg des FC Bayern zieht die Konkurrenz den Hut vor den Münchnern.

"Zehn Siege in zehn Spielen. Das ist Wahnsinn, das gab es so noch nicht", sagte Geschäftsführer Michael Preetz von Hertha BSC im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1.

"In den letzten Jahren ist in München etwas passiert. Sie haben eine Weltklasse-Mannschaft und sind auf allen Positionen fantastisch besetzt. Wenn im letzten Jahr wichtige Spieler wie Arjen Robben ausgefallen sind, konnten sie nicht nachlegen - das ist nach der Verpflichtungen von Douglas Costa nun anders", erklärte der ehemalige Profi.

Die Dominanz des Rekordmeisters sei für die Liga aktuell zwar "wirklich schwierig", schade ihr aber nicht: "Ich glaube, dass die Bundesliga nach wie vor eine der attraktivsten Ligen in Europa ist. Wir sind erst am 10. Spieltag und auch die Bayern werden noch Punkte liegen lassen", so der 48-Jährige weiter.

Auch SPORT1-Experte Thomas Strunz sieht den FCB momentan in einer Ausnahmestellung: "Die Bayern drücken dem Spiel in der Liga dermaßen den Stempel auf, dass sich alle anderen Mannschaften erst einmal nur damit beschäftigen, den Ball vom eigenen Tor fernzuhalten", meinte der Europameister von 1996.

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