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Thomas Müller (r.) mit seinem Vorbild Gerd Müller
Thomas Müller (r.) mit seinem Vorbild Gerd Müller © Getty Images

Thomas Müller geht die Alzheimer-Erkrankung seines Namensvetters Gerd Müller sehr nahe. Der "Bomber" habe ihm zu Beginn seiner Karriere viel geholfen, sagt der 26-Jährige.

Thomas Müller geht die Alzheimer-Erkrankung seines Namensvetters und Vorbilds Gerd "Bomber" Müller sehr nahe.

"Die Krankheit von Gerd geht mir natürlich an die Nieren. Er wird seine Krankheit aber sicherlich so angehen, wie ich ihn kenne. Mit viel Lebensmut und einer positiven Grundeinstellung", sagte der Torjäger des FC Bayern im Interview mit der Bild.

Der 26-Jährige weiter: "Gerd ist ein großes Vorbild für mich. Als ich als junger Spieler zu den Amateuren gekommen bin, durfte ich ihn kennenlernen. Wir haben uns von Anfang an super verstanden. Er hat mir von Anfang an Tipps gegeben, wie ich mich als Offensivspieler im Strafraum verhalten soll. Dafür bin ich ihm heute noch sehr dankbar."

Der mittlerweile 69 Jahre alte Rekordtorschütze der Bundesliga sei außerdem einfach ein "großartiger Mensch", meinte Müller.

"Seine Torquote wird in Deutschland niemand mehr erreichen. Dennoch ist er total bescheiden und hat sich nie darauf etwas Besonderes eingebildet. Gerd ist einer der herzlichsten Menschen, die ich kenne", so der Weltmeister von 2014 über den Weltmeister von 1974.

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