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Trotz eines Gewinns in der Vorsaison verweigern Stuttgarts Mitglieder der Vereinsführung die Entlastung. Präsident Bernd Wahler ist enttäuscht, will aber weitermachen.

Trotz seiner anhaltenden sportlichen Talfahrt hat der VfB Stuttgart die vergangene Saison wirtschaftlich mit einem leichten Plus abgeschlossen.

Das verkündeten die Schwaben auf der Jahreshauptversammlung am Sonntag.

Der Ertrag im Geschäftsjahr 2014 belief sich demnach auf 107,7 Millionen Euro, dem standen Aufwendungen von 106,8 Millionen Euro gegenüber. Damit wurde ein Gewinn von knapp 900.000 Euro verzeichnet.

Dennoch wurde der Vorstand 2014, bestehend aus Präsident Bernd Wahler, dem ehemaligen Financhef Ulrich Ruf und dem früheren Sportdirektor Fredi Bobic, ebenso wie der Aufsichtsrat nicht entlastet.

647 Mitglieder und damit 51,4 Prozent der Anwesenden verweigerten die Entlastung, beim Aufsichtsrat waren es sogar 71,3 Prozent.

"Das ist ein großer Denkzettel. Auch eine Enttäuschung. Andererseits motiviert mich das. Wir haben große Veränderungen begonnen und wir wollen damit auch weitermachen", sagte Wahler dazu.

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