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München - Für den SPORT1-Experten ist die unausgereifte Spielweise die Hauptursache für Stuttgarts Probleme. Nicht nur Trainer Alexander Zorniger, auch die Spieler seien nun gefordert.

Thomas Strunz sieht die unausgereifte Spielweise als Hauptursache für die Probleme des VfB Stuttgart.

"Ich glaube, dass die Mannschaft taktisch zu offen ausgerichtet ist und zu sehr das Spiel nach vorne forciert. Die Balance fehlt", sagte der Europameister von 1996 im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1.

Die Schwaben hatten am Samstag beim 3:4 bei Bayer Leverkusen einen Zwei-Tore-Vorsprung aus der Hand gegeben.

Der SPORT1-Experte weiter: "Das ist ein gefährlicher Weg, denn irgendwann fängt auch mal die Mannschaft an, sich zu fragen, ob das so alles richtig läuft."

Allerdings sei nun nicht nur Trainer Alexander Zorniger gefordert, umzudenken. Auch die Spieler selbst müssten sich hinterfragen.

"Beim Stand von 3:1 erwarte ich auch von einer Mannschaft, dass sie den Hurra-Stil intuitiv selbst zurückschraubt, um die drei Punkte zu sichern", so der 47-Jährige.

Nach zehn Spieltagen steht Stuttgart mit nur sechs Punkten auf Platz 16, außerdem hat der VfB schon 23 Gegentore kassiert - das ist ein neuer negativer Vereinsrekord.

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