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Der Bayern-Boss zeigt sich angesichts der Vorfälle auf Schalke enttäuscht und geht mit den eigenen Anhängern hart ins Gericht. Den Gegner bittet er um Entschuldigung.

Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hat den Prügelangriff von Bayern-Anhängern auf Fans des FC Schalke 04 scharf verurteilt. 

"Der FC Bayern München distanziert sich unmissverständlich und in aller Form von diesen so genannten Anhängern unseres Vereins", erklärt Rummenigge in einer Stellungnahme, die auf der Homepage des Vereins veröffentlicht wurde. 

"Gewalt kann und darf nie toleriert werden. Es ist mir und uns allen absolut unerklärlich, wie man sich gerade in diesem Moment, nach den furchtbaren Ereignissen von Paris, so respektlos gegenüber der Gesellschaft und dem Fußball zeigen kann", kritisiert der 60-Jährige. 

Vor dem Spiel in Gelsenkirchen waren Anhänger des Rekordmeisters zusammen mit Fanfreunden des VfL Bochum auf Schalker Zuschauer losgegangen. Es gab einige Verletzte. Die Polizei sprach von "heftigen Auseinandersetzungen" und einem "extrem gewalttätigen Übergriff". "Mehrere Dutzend Personen" wurden vorläufig festgenommen.

Vorfälle, die auch Rummenigge erschüttert haben. "Ich habe erwartet, dass Fans des FC Bayern sich angemessen sensibel und anständig verhalten. Nahezu alle haben das getan, aber leider eben doch nicht alle, und das enttäuscht mich sehr", heißt es in der Stellungnahme. 

"Ich entschuldige mich beim FC Schalke und allen Personen, die Schaden genommen haben, für die Entgleisung", schreibt Rummenigge.

Auch der VfL Bochum meldete sich zur Wort. 

"Auch wenn zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar ist, ob und wie viele Personen, die angeblich VfL-Fans sein sollen, an den Vorfällen am Samstag rund um das Spiel beteiligt waren, verurteilt der VfL das Verhalten dieser so genannten Anhänger aufs Schärfste. Gerade vor dem Hintergrund der terroristischen Akte in der vergangenen Woche sind solche Vorfälle schlicht unfassbar", teilte der VfL am Sonntag mit.

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