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Martin Kind ist seit 1997 Präsident von Hannover 96
Martin Kind ist seit 1997 Präsident von Hannover 96 © getty

Die Klubs sind nach der Länderspiel-Absage in Hannover um Normalität bemüht. In einer Umfrage sprachen sich die Vereine einstimmig für die Austragung des Spieltags aus.

Die Vereine der Bundesliga haben sich in einer "SID"-Umfrage einstimmig für die Durchführung des 13. Spieltages am Wochenende ausgesprochen. Eine angekündigte Stellungnahme des Deutschen Meisters Bayern München stand am Mittwochnachmittag allerdings noch aus.

Bei vielen Bundesligisten fanden einen Tag nach der Länderspiel-Absage und der Terror-Angst von Hannover Sonder-Beratungen mit den Sicherheitsbehörden statt. Borussia Mönchengladbach beispielsweise teilte auf Anfrage mit, dass die Einlass-Kontrollen vor dem Spiel gegen Hannover 96 am Samstag (15.30 Uhr) "spürbar erhöht" würden.

Manager Christian Heidel vom FSV Mainz 05 hofft, "dass dieses ganz merkwürdige Gefühl, das jeder Fußball-Fan momentan hat, möglichst schnell vorbeigeht."

Vor Kurzschlussreaktionen warnte trotz der Katastrophe von Paris und der bangen Momente von Hannover auch Martin Kind. "Wir sollten nicht in Hektik und Aktionismus verfallen. Deshalb sollte am Wochenende definitiv gespielt werden", sagte der Präsident von Hannover 96.

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