Video

Der frühere Spitzen-Schiedsrichter rechnet nicht damit, dass schon bald Oberschiedsrichter das Sagen haben. Er warnt vor Risiken bei der Einführung von technischen Hilfsmitteln.

Hellmut Krug, Schiedsrichter-Experte der Deutschen Fußball Liga, rechnet nicht damit, dass der von vielen geforderte Videobeweis bereits in der kommenden Saison in der Bundesliga zum Einsatz kommt. 

"Das halte ich für ausgeschlossen. Es braucht eine Versuchspahse, die länger angelegt ist", sagte Krug SPORT1. Für den Einsatz technischer Hilfsmittel in der Bundesliga müsste der DFB ohnehin die erlaubnis der FIFa abwarten.

Der frühere Bundesliga-Referee Krug schließt die Einführung eines Videoschiedsrichters nicht kategorisch aus: "Wir leben in einem Zeitalter der Technik. Ich weiß nicht, wie lange man sich dem noch verschließen kann."

Der 59-Jährige warnt aber zugleich vor einem Schnellschuss in Sachen technische Hilfsmittel: "Klar können sie das ausprobieren, aber dann gehen Sie ein hohes Risiko ein", sagte Krug SPORT1.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel