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Gelsenkirchen - Beim Abschiedsspiel von Gerald Asamoah auf Schalke wird mit einer Schweigeminute der Opfer der Terroranschläge von Paris gedacht. Asamoah zeigt eine große Geste.

Emotionale Szenen beim Abschiedsspiel von Gerald Asamoah auf Schalke: Vor "Asa seiner letzten Schicht" wurde mit einer Schweigeminute der Opfer der Terroranschläge von Paris gedacht.

Vor Beginn der Partie versammelten sich die Spieler am Mittelkreis und gedachten der vielen Toten. 

Die Schalker Legende Asamoah war zuvor zu den Klängen von Marius Müller-Westernhagens Song "Freiheit" mit einer Trapez-Konstruktion auf den Rasen geschwebt und schwenkte dabei in Solidarität mit den Opfern einen französische Fahne.

Das Abschiedsspiel der Schalker Legende findet trotz der Terroranschläge in Paris wie geplant statt. 

"Wir haben heute Vormittag besprochen, wie wir vorgehen", erklärte Asamoah bei SPORT1 die Entscheidung: "Es gab die Überlegung, das Spiel abzusagen, aber wir wollen diesen Leuten nicht die Chance geben, uns das Leben kaputt zu machen. Wir machen weiter, trotz des Terrors."

Beim Abschiedsspiel von Gerald Asamoah wurde den Opfern von Paris mit einer Schweigeminute gedacht © SPORT1

Im Spiel ließ Asamoah in der ersten Hälfte im grünen Trikot der Asa All Stars alte Qualitäten aufblitzen und traf doppelt (15., 30.). Nach dem Seitenwechsel zog er sich schließlich das königsblaue Jersey der S04 All Stars über - und traf auch auf der Gegenseite zum zwischenzeitlichen 2:3-Anschluss der Schalker.

In der 78. Minute rief dann Sohn Jaden höchstpersönlich am SPORT1-Mikrofon das "Schichtende" für Vater Gerald Asamoah aus. Der 8-Jährige wurde für seinen Vater eingewechselt und erzielte direkt das 4:4 für die Schalker All-Stars.

In Koproduktion mit Maskottchen Erwin sorgte er sogar noch für den 5:4-Sieg der Königsblauen

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