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Aaron Hunt vom Hamburger SV steht vor der Ersatzbank
Aaron Hunt fehlt dem Hamburger SV gegen den SV Darmstadt 98 © Getty Images

Die Hoffnungen von Trainer Bruno Labbadia (49) vom Hamburger SV auf eine Blitz-Heilung seines Spielmachers Aaron Hunt haben sich zerschlagen.

"Es wird leider nix", sagte Labbadia über den Einsatz des 29-Jährigen bei seinem Ex-Klub SV Darmstadt (Samstag, ab 18 Uhr im LIVETICKER und LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm): "Die Gefahr ist zu groß, dass er einen Rückschlag erleidet."

Hunt hatte zuletzt wegen eines Muskelfaserrisses im rechten Oberschenkel zwei Spiele verpasst, nahm unter der Woche aber überraschend schon wieder am Training teil.

Noch ist nicht klar, wie Labbadia den Ausfall kompensieren will. "Es ist eine Möglichkeit, dass wir mit zwei Stürmern spielen", sagte er. Labbadia muss beim Aufsteiger zudem weiter auf Gojko Kacar verzichten. Beide Mittelfeldspieler sollen nach der Länderspielpause wieder in den Kader der Hamburger zurückkehren.

Labbadia ist in Darmstadt geboren, bei den "Lilien" begann der ehemalige Stürmer sowohl seine Spieler- als auch seine Trainerkarriere. Doch das Rendezvous mit der eigenen Vergangenheit berührt ihn angeblich nicht. "Die Rückkehr nimmt mich emotional nicht mit", sagte Labbadia: "Ich mache mir nur Gedanken, wie wir die drei Punkte holen."

Spätestens vor der Partie wird Labbadia beim Abspielen der Darmstädter Klub-Hymne "Oh Lilien, oh Lilien" an seine Zeit in Hessen erinnert. Er half damals, das Lied einzusingen.

"Wenn ich kein Talent habe, dann beim Singen", sagte Labbadia mit einem Grinsen, das wolle man "eigentlich nicht hören. Der Regler ist damals sehr, sehr weit runtergegangen", damit seine Stimme nicht zu sehr durchklinge. Diesmal werde Labbadia die Hymne der Darmstädter "nicht mitsingen". 

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