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Klaus Allofs ist Geschäftsführer Sport beim VfL Wolfsburg
Klaus Allofs ist Geschäftsführer Sport beim VfL Wolfsburg © Getty Images

Nach Wolfsburgs irregulärem Tor gegen Bayer durch einen Fehler von Manuel Gräfe spricht sich Wölfe-Geschäftsführer Klaus Allofs bei SPORT1 für den Video-Schiedsrichter aus.

Nach dem 2:1-Sieg des VfL Wolfsburg gegen Bayer Leverkusen durch eine Fehlentscheidung von Schiedsrichter Manuel Gräfe hat Wölfe-Geschäftsführer Klaus Allofs die Einführung eines Video-Schiedsrichters angeregt.

"Vielleicht sollte man testweise mal über einen Video-Schiri nachdenken", sagte Allofs nach dem Spiel bei SPORT1.

Führungstor irregulär

Der 58-Jährige gab jedoch auch zu bedenken: "Unglückliche Situationen könnten aber nur reduziert werden. Wir würden das Problem eigentlich nur verlagern, weil nicht alles immer zu 100 Prozent klar ist."

Das Wolfsburger Führungstor durch Nicklas Bendtner war aus einem Fehler Gräfes resultiert, der nicht auf eine von seinem Assistenten angezeigte Abseitsposition reagierte.

In der 34. Minute jagte der Bendtner den Ball zum 1:0 ins Netz, nachdem Vieirinha glasklar aus dem Abseits geflankt hatte. Gräfe hatte angenommen, dass der Portugiese den Ball von Leverkusens Kevin Kampl zugespielt bekam. Allerdings war Wolfsburgs Andre Schürrle zuletzt mit dem Fuß am Ball.

"Nehme das auf meine Kappe"

Gräfe räumte später seinen Fehler ein: "Ich nehme das auf meine Kappe. Das war mein Fehler, ein Wahrnehmungsfehler. Es tut mir leid, die Leverkusener können zurecht sauer sein."

Schürrle konnte die Lage auf dem Feld auch nicht aufklären: "Kampl und ich versuchen, den Ball zu stochern. Der Schiedsrichter hat mich gefragt und ich habe ihm gesagt, dass ich es nicht genau weiß", beschrieb der Nationalspieler die Szene.

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