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Stuttgarts Sportvorstand Robin Dutt öffnet seinem Interimstrainer Jürgen Kramny die Tür und macht ihn zum Nachfolgekandidaten. Die Pressekonferenz zum Nachlesen.

Nach knapp fünf Monaten ist schon wieder alles neu beim VfB Stuttgart. Wie es fürs Erste nach der Entlassung von Alexander Zorniger weitergeht, verrät der Verein jetzt.

Jürgen Kramny steigt als Interimstrainer von der U23 auf, bekommt U17-Coach Kai Oswald als Assistenten an seine Seite. Als erste Aufgabe wartet am Sonntag die Partie am Sonntag auf sie.

Jetzt stellt sich Kramny der Presse. SPORT1 berichtet LIVE.

+++ 14.16 Uhr: Bloß kein Druck +++

"Wir werden mit Nachdruck daran gehen, aber ohne uns unter Druck zu setzen", sagt Dutt über die Nachfolgersuche. Und das war es auch schon.

+++ 14.15 Uhr: Trainer muss passen +++

Dutt über die Vorgaben an den neuen Mann: "Wir schränken uns total ein, mit Absicht. Weil wir nicht mit jedem neuen Trainer alles über den Haufen werfen können. Es gibt aber Spielraum, ohne diese Leitplanken zu verlassen. Wir schränken uns seit dem Sommer bewusst ein."

+++ 14.14 Uhr: Dutt öffnet Tür für Kramny +++

"Wir wollen die Lösung, die unseren Weg weiterführt", sagt Dutt. "Aber ohne uns da unter Druck zu setzen. Sie merken schon an seinen Ausführungen, dass hier ein Profi sitzt, der sich auskennt. Es ist eine besondere Wertschätzung, dass wir ihm diese Chance geben. Für alle Lösungen für die Zukunft gilt es, ihn zu unterstützen. Er darf das auch als Chance sehen. Und als Trainer ist das auch völlig normal."

+++ 14.12 Uhr: Verbindung zu Klopp +++

"Wir waren eine richtig gute Zweckgemeinschaft auf dem Platz", sagt Kramny über sein Verhältnis zu Jürgen Klopp. "Wir waren Zimmerkollegen. Und auf einmal war er dann Trainer. Er hat meine Spielerkarriere beendet, dafür hat er mir angeboten, die A-Jugend als Trainer zu übernehmen. Das war damals mit 34 Jahren nicht die schlechteste Lösung. Wir waren gestern auch in Kontakt, er hat mir viel Glück gewünscht für das Spiel."

+++ 14.10 Uhr: Chance für die Spieler +++

"Ich habe natürlich eine große Verantwortung für den Verein. Wir wollen den Spielern positive Erlebnisse auf dem Platz geben. Auch Spieler, die bislang nicht die große Rolle gespielt haben, sieht man jetzt mit anderen Augen. Sie müssen sich im Training anbieten."

+++ 14.09 Uhr: Analyse der Schwächen +++

"Die Mannschaft hatte in der Kompaktheit Probleme. Das Spielfeld war zu breit und zu weit. Dortmund hat natürlich hervorragende Einzelspieler, da müssen wir gute Abstände haben, um wenig zuzulassen."

+++ 14.07 Uhr: "Kein Hurrastil" +++

"Das Wichtigste war, dass alles aufgearbeitet wurde. Jetzt geht es um einen Neustart. Das war der Tenor heute. Das müssen die Spieler umsetzen und sich besser präsentieren. Die Einheit heute war völlig in Ordnung. Aber natürlich ist niemand im Hurrastil herumgelaufen."

+++14.05 Uhr: Kramny sieht Chance +++

Kramny über das Beispiel Schubert in Gladbach: "Sieben Spiele am Stück zu gewinnen, ist nicht üblich. Für mich gilt es, mich auf die nächste Aufgabe zu konzentrieren. Solche Beispiele helfen natürlich, geben vielleicht Vertrauen, aber für mich gilt es nur, mich auf Dortmund zu konzentrieren. Es gab kein zeitliches Limit. Der Verein muss sich ein Bild machen von unserer Arbeitsweise. Ich bin gerne beim VfB, habe gerne die zweite Mannschaft trainiert. Aber das ist natürlich eine Chance."

+++ 14.03 Uhr: Schwieriges Debüt +++

"Ich war im Samstag auch im Stadion gegen Augsburg. Nach dem 0:1 ist das Selbstvertrauen weggebrochen, die Mannschaft konnte sich nicht mehr zurückkämpfen. Bis Sonntag bleibt nicht viel Zeit, aber wir müssen es schaffen, die Jungs etwas freier auf den Platz zu schicken. Gegen Dortmund ist eine brutal schwere Aufgabe, aber natürlich auch eine sehr reizvolle. Ich habe mein erstes Bundesligator gemacht, daran habe ich gute Erinnerungen. Es ist schön, dort mein Debüt als Trainer in der Bundesliga zu geben."

+++ 14.01 Uhr: Kramny gelassen +++

"Gestern war sehr intensiv. Wir haben uns ausgetauscht und dann wurde ich gefragt. Es musste ja auch geklärt werden, wie es mit der zweiten Mannschaft weitergeht. Wir haben uns heute Morgen um acht Uhr mit dem Trainerteam getroffen. Ich kenne viele Spieler selbst noch aus der zweiten Mannschaft. Für mich ist das jetzt auch nichts Großes, vor die Spieler zu treten."

+++ 13.59 Uhr: Dutt beginnt +++

Sportvorstand Robin Dutt erklärt zunächst, wie das Trainerteam aussehen wird. Jetzt ist Kramny dran.

+++ 13.52 Uhr: Wer macht es? +++

Felix Magath? Markus Gisdol? Jos Luhukay? Lucien Favre? Die Kandidatenliste hat einige interessante Namen zu bieten. SPORT1 stellt die Trainer mit den besten Aussichten auf diesen, positiv gesagt, herausfordernden Job vor.

+++ 13.46 Uhr: Alles bereit +++

Bis um kurz vor 13 Uhr dauerte die Einheit, gleich hat Kramny seinen ersten großen Auftritt. Er übernimmt eine verunsicherte Mannschaft, die in neun von bislang 13 Bundesliga-Spielen dieser Saison zwei oder mehr Treffer kassiert hat.

Stuttgart steht auf dem Relegationsplatz und droht in eine weitere Saison im permanenten Abstiegskampf zu schlittern. In dieser Situation soll Kramny einen sauberen und möglichst erfolgreichen Übergang zum neuen Cheftrainer ermöglichen.

Oder ist er gar selbst ein Kandidat? Könnte es ähnlich laufen wie in Mönchengladbach, wo die Verantwortlichen irgendwann nicht mehr an Andre Schubert vorbeikamen? Glaich bekommen wir erste Antworten.

+++ 11.29 Uhr: Kramny schon im Einsatz +++

Das erste Training wird Kramny schon hinter sich haben, wenn er sich zu seinen Plänen äußert. Am wolkenverhangenen Vormittag versammelt er die Profis auf dem Platz.

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