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Wolfsburg-Manager Klaus Allofs denkt über Neuverpflichtungen nach
Klaus Allofs ist Geschäftsführer Sport beim VfL Wolfsburg © Getty Images

Der VfL Wolfsburg ist vom Vorpreschen des Zweitligisten FC St. Pauli "überrascht" und bedauert den Antrag der Hamburger bei der Deutschen Fußball Liga (DFL), Werksklubs künftig von Einnahmen aus der Fernseh- sowie Gruppenvermarktung ausschließen zu wollen.

"Für die gesamte Bundesliga wäre dies eine schädliche Entwicklung, die die Grundwerte des Erfolgs des deutschen Profifußballs in Gefahr bringen würde", sagte Wolfsburgs Geschäftsführer Klaus Allofs.

In der Stellungnahme der "Wölfe", der sich auch 1899 Hoffenheim anschloss, heißt es weiter, dass es "nicht im Sinne der großen Mehrzahl der deutschen Profiklubs sein" könne, dass "die Solidargemeinschaft und die Zentralvermarktung aufgegeben wird."

Daher hat sich der VfL "gemeinsam mit den ebenfalls betroffenen Klubs Bayer Leverkusen, Hannover 96 sowie 1899 Hoffenheim an den Ligaverband, die DFL und die Vereine der ersten und zweiten Liga gewandt und betont, dass dieser Antrag gegen die gültige Satzung verstößt", sagte Allofs.

Bei der Mitgliederversammlung des Ligaverbandes am 2. Dezember in Frankfurt/Main soll über den Vorschlag der Paulianer diskutiert werden.

In der Vergangenheit hatten bereits mehrere Vereine Argumente, aber keinen Antrag über eine Neuverteilung der Einnahmen gebracht.

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