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Filip Kostic vom VfB Stuttgart
Filip Kostic (l.) schiebt gegen Wolfsburg zum 2:1 ein © Getty Images

München - Der Serbe im Trikot des VfB Stuttgart blüht unter Interimstrainer Kramny regelrecht auf. Nach unzähligen Versuchen gelingt ihm sein erstes Tor. Auch Didavi glänzt.

22 Versuche hat Filip Kostic gebraucht, um in der laufenden Saison endlich zum ersten Mal in den gegnerischen Kasten zu treffen.

Am letzten Hinrundenspieltag beendete der Serbe seine Durststrecke: Beim 3:1-Sieg des VfB Stuttgart gegen den VfL Wolfsburg traf der Mittelfeldspieler zur 2:1-Führung für die Schwaben.

Davor hatte der 23-Jährige in 16 Spielen 21 Mal erfolglos Richtung Tor gezielt.

Unter Jürgen Kramny blüht Kostic besonders auf. In den fünf Pflichtspielen unter dem Interimstrainer gelangen ihm drei Vorlagen und ein Tor.

Statistik Filip Kostic
Die Statistik von Filip Kostic gegen Wolfsburg © SPORT1

Didavi glänzt bei unfairen Schwaben

Vor Kostic' Führungstreffer hatte Daniel Didavi die Schwaben in Führung gebracht. Damit trafen sie erstmals in dieser Saison vor der Pause doppelt. Dank des 3:1 schnürte Didavi seinen dritten Doppelpack in der Bundesliga.

Kein anderes Team ist so unfair wie der VfB. Bereits vier Rote Karten bekamen seine Spieler schon in dieser Saison, noch nie waren es mehr bei dem Verein in der Hinrunde. Mit 130 Platzverweisen führt Stuttgart auch die Liste der meisten in der Bundesliga-Geschichte an.

Großen Anteil an den drei Punkten hatte auch Torhüter Przemyslaw Tyton. Der Pole wehrte sechs Torschüsse der Grün-Weißen ab.

Maximilian Arnold hatte kurz nach dem Anpfiff das 100. Pflichtspieltor im Jahr 2015 für die Wölfe erzielt. In 53 Spielen ein starker Wert.

Statistik VfB Stuttgart gegen VfL Wolfsburg
Der VfB Stuttgart und der VfL Wolfsburg im Statistikvergleich © SPORT1
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