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Wenn die Bayern im Jahr 2015 verlieren, dann deutlich. SPORT1-Experte Thomas Strunz hat eine Erklärung - und kritisiert gleichzeitig die Ausrichtung der Mannschaft.

Thomas Strunz sieht vor allem ein Problem beim FC Bayern in Richtung Weihnachten.

"Zum Ende der Hinrunde kann auch mal so ein Spiel drin sein, wo man die hundertprozentige Konzentration vor dem Tor nicht hat. Nach vielen engen Spielen, bei Bayern ist zudem immer Druck da", sagte der ehemalige Bayern-Star in der Telekom Spieltaganalyse auf SPORT1 mit Blick auf das 1:3 der Münchner bei Borussia Mönchengladbach.

Der amtierende Meister begann druckvoll gegen Andre Schuberts Mannschaft, traf durch Kingsley Coman den Pfosten.

Innerhalb von 14 Minuten kassierten die Bayern nach der Pause drei Gegentore, das Spiel war entschieden.

"Dann hast du das Gefühl, du spielst 30 Minuten auf ein Tor und der Gegner ist ungefährlich. Dann denkst du dir: Es läuft nicht, aber wir bekommen noch vier oder fünf hundertprozentige Chancen", sagte Strunz.

Das sei jedoch trügerisch gewesen, "weil die Gladbacher immer stärker wurden. Sie haben sich dann auch in ihrem System besser zurechtgefunden."

Ergebnis war die nächste deutliche Pleite für Pep Guardiolas Truppe. Im Kalenderjahr 2015 gab es mittlerweile neun Niederlagen für die Bayer bei einem Torverhältnis von 4:22.

"Das zeigt, dass Flexibilität der Mannschaft ein Problem darstellen kann, wenn man auf einen mutigen Gegner trifft. Dann greifen die Mechanismen nicht zu hundert Prozent", folgerte Strunz.

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