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Stefan Kießling steht noch bis 2017 bei Bayer Leverkusen unter Vertrag
Stefan Kießling wurde in der Saison 2012/13 Torschützenkönig in der Bundesliga © Getty Images

Trainer Roger Schmidt will Stefan Kießling auf keinen Fall ziehen lassen. Laut Leverkusens Sportmanager ist der Verein bereit, im Winter entsprechende Gespräche zu führen.

Ein vorzeitiger Abschied des ehemaligen Nationalspielers Stefan Kießling von Bayer Leverkusen steht für Trainer Roger Schmidt nicht zur Debatte.

Ein Abschied "ist null Prozent Thema, weder von Stefan aus noch von mir", sagte Schmidt vor dem Punktspiel am Samstag (15.30 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) bei Hertha BSC: "Er hat über Jahre bewiesen, wie sehr er an diesem Verein hängt."

Unter Schmidt ist der ehemalige Bundesliga-Torschützenkönig in der Regel nur noch Ersatz. Der mexikanische Star-Stürmer Javier Chicharito Hernandez (27) hat "Kies" den Stammplatz im Angriff weggeschnappt. Dennoch setzt Schmidt weiter auf Kießling.

"Wir haben im Sommer schon Spieler verloren, die lange hier gespielt haben, was dann auch im Laufe der Hinrunde ein kleines Problem war. Ich denke überhaupt nicht daran, den nächsten gestandenen Spieler gehen zu lassen", sagte Schmidt.

Boldt zeigt sich gesprächsbereit

Und weiter: "Man soll da jetzt auch nicht reininterpretieren, dass er ein paar Mal nicht gespielt hat und sofort weg will. Ich glaube nicht, dass Kies so denkt, sondern, dass er daran arbeitet, wieder in Topform zu kommen und öfter von Beginn an auf dem Platz zu stehen."

Zuvor hatte sich Bayers Sportmanager Jonas Boldt zurückhaltender über Kießlings Perspektive in Leverkusen geäußert.  "Wir wissen, wie ehrgeizig Stefan ist, er will unbedingt spielen. Er hätte das Recht dazu, im Winter das Gespräch mit uns zu suchen, obwohl sein Vertrag noch eineinhalb Jahre läuft. Das hat er sich erarbeitet", sagte  Boldt dem Kölner Stadt-Anzeiger.

Dann könnte man sich unterhalten, "allerdings hat er immer noch seinen sportlichen Wert für uns", schränkte Boldt ein. Außerdem betonte er, dass der 31-jährige Kießling auch daran denke müsse, "dass es nicht nur um ihn geht". Der Vertrag des Angreifers, der seit 2006 beim Werksklub spielt, läuft am 30. Juni 2017 aus.

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