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Sportvorstand Robin Dutt schafft Klarheit bei der Besetzung des Trainerpostens beim VfB Stuttgart - zumindest vorübergehend. Die Arbeit Kramnys lobt er ausdrücklich.

Sportvorstand Robin Dutt hat sich bei der Besetzung des Trainerpostens beim VfB Stuttgart vorerst auf Jürgen Kramny festgelegt.

"Kramny bleibt bis zum Winter", sagte Dutt im Rahmen einer Presserunde.

Der 44 Jahre alte Kramny hatte am 24. November als Interimstrainer die Nachfolge des glücklosen Alexander Zorniger angetreten. Dieser war erst im Sommer nach Stuttgart gekommen, doch blieb in 13 Spielen recht glücklos.

In den beiden Bundesligaspielen unter der Regie von Kramny holten die Schwaben immerhin einen Punkt.

Bei Borussia Dortmund verlor der VfB mit 1:4 und am vergangenen Sonntag spielten die Stuttgarter gegen Werder Bremen 1:1, zeigten aber eine deutliche Leistungssteigerung.

Lob von Dutt

Nach dem Remis gegen Bremen lobte Dutt die Arbeit des bisherigen Übungsleiters der zweiten Mannschaft. "Er geht behutsam mit der Situation um und macht nicht den Eindruck, alles über den Haufen werfen zu wollen", sagte Dutt.

Als Spieler trug Kramny das Trikot des VfB, des 1. FC Nürnberg, des 1. FC Saarbrücken, von Mainz 05 und Darmstadt 98. Nach seiner Profikarriere startete er als Trainer der U 19 bei den Mainzern.

2010 wechselte Kramny nach Stuttgart, wo er zuerst die U 19 trainierte. Von 2011 bis 2015 war der gebürtige Ludwigsburger für die zweite Mannschaft der Schwaben zuständig. Sein Vertrag beim VfB läuft bis 2017. 

Vorbild Mönchengladbach

In Stuttgart schaut man auf das Modell Andre Schubert, der bei Borussia Mönchengladbach vom Interimstrainer zum Chefcoach befördert wurde - und in zehn Liga-Spielen 26 Punkte holte.

Kramny hätte gewiss nichts dagegen, wenn er auch zum Cheftrainer aufsteigen würde. Ausgerechnet am Freitag müssen die Stuttgarter nach Mainz, Kramnys alter Liebe (ab 20 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER).

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