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SPORT1-Experte Thomas Strunz glaubt, dass Pep Guardiola mit allen Mitteln versuchen wird, sich mit dem Triple aus München zu verabschieden. Den Nachfolger hält er für perfekt.

Hallo Fußball-Freunde,

der Abschied von Pep Guardiola zum Saisonende hat mich nicht überrascht. Wenn er den Vertrag hätte verlängern wollen, hätte er das viel früher machen können. Deswegen war diese Entscheidung für mich schon früher klar.

Ich glaube aber, dass das keine Auswirkungen auf den FC Bayern haben wird. Die Mannschaft ist erfolgshungrig und will alle Titel holen. Die Champions League zweimal zu gewinnen, ist für Spieler wie Thomas Müller oder Manuel Neuer Motivation genug.

Deshalb ist es für das Team völlig irrelevant, wer da an der Linie steht. Schließlich ist es ein Privileg, bei einem Verein wie dem FC Bayern zu spielen.

Auch Pep Guardiola wird im verbleibenden halben Jahr alles dem Erfolg unterordnen und auf keinen Spieler mehr Rücksicht nehmen. Er ist eine Persönlichkeit, die die Mannschaft sehr gut geführt hat. Auch wenn er menschlich nicht an seinen Vorgänger Jupp Heynckes heranreichen konnte. 

Es gibt ja auch Defizite. Die vielen Verletzungen sind nicht von alleine gekommen, da gibt es anscheinend Probleme in der Trainingssteuerung.

Unabhängig von diesen Konflikten mit der medizinischen Abteilung: Nach meiner Ansicht brauchte Guardiola vor allem einen neuen Impuls.

Aber die Bayern sind qualitativ so stark besetzt, dass es für jeden Trainer der Welt ein Vergnügen ist, dort arbeiten zu dürfen. Und bei Carlo Ancelotti wird sofort der Respekt in der Kabine da sein.

Er hat in so vielen Ländern sein Können bewiesen, hat zahlreiche Titel geholt und weiß, wie man mit Stars umgehen muss. Für Bayern ist er der perfekte Guardiola-Nachfolger.

Bis demnächst,

Euer Thomas Strunz

Ex-Nationalspieler Thomas Strunz wechselt sich in dieser Saison als Experte im Volkswagen Doppelpass und bei der sonntäglichen SPORT1-Kolumne mit Thomas Helmer und Mario Basler ab.

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