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Winfried Schäfer und Armin Veh
Armin Veh (r.) war via Live-Schalte aus Dortmund in die TV-Sendung Sky 90 mit Gast Winfried Schäfer zugeschaltet © Sky

Nach der Niederlage in Dortmund lässt Frankfurts Trainer Armin Veh seine schlechte Laune in einer TV-Sendung an Winnie Schäfer aus. Der Zwist hat eine Vorgeschichte.

Eintracht Frankfurts Coach Armin Veh hat nach der 1:4-Pleite bei Borussia Dortmund  seinen Trainerkollegen Winfried Schäfer vor laufenden Kameras verbal attackiert.

Schäfer hatte sich als Gast der Sendung sky 90 kritisch über Veh geäußert. Der jamaikanische Nationalcoach kritisierte Vehs öffentliche Drohung in Richtung der Spieler in der vergangenen Woche: "Das ist keine Motivation für seine Spieler, man muss die Spieler auf seine Seite bringen."

Als Veh daraufhin aus Dortmund zugeschaltet wurde, konterte er: "Ich habe gehört, was der Winnie gesagt hat. Das war eine Art Bewerbungsschreiben, was er hier von sich gegeben hat. Aber es wird nichts passieren, Winnie, das kann ich dir sagen."

Veh warf dem jamaikanischen Nationalcoach damit vor, er schiele auf Vehs Job in Frankfurt.

Schäfers Versuch, die Wogen zu glätten, misslingt.

"Ich hoffe, dass die Eintracht die nächsten Spiele gewinnt", sagt er.

Doch als Moderator Patrick Wasserziehr diesen Wunsch ausrichtet, wütet Veh:

"Das glauben auch nur Sie, dass er das hofft!"

Hintergrund: Veh und Schäfer spielten zwischen 1979 und 1985 zusammen für Borussia Mönchengladbach. Dabei kam es offenbar zu Konflikten zwischen dem erfahrenen Schäfer und dem jungen Talent Veh.

Die schlechte Laune des Eintracht-Coachs ist allerdings nachzuvollziehen. Nach vier Niederlagen in Serie sind die Hessen auf Rang 15 abgerutscht, punktgleich mit Hannover 96, das den Relegationsplatz belegt. (SERVICE: Tabelle Bundesliga)

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