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Fans des FC Schalke 04 bei der Sicherheitskontrolle
Am Nordeingang der Arnea war es zu einer Prügelei gekommen © Getty Images

Bei der Schlägerei zwischen Fans des FC Bayern und von Schalke 04 am 21. November haben Bayern-Hooligans offenbar einen blinden Fan und einen zehnjährigen Jungen verletzt.

Nach den Auseinandersetzungen zwischen Fans des FC Bayern und Schalke 04 vor dem Topspiel am 21. November kommen schlimme Details ans Licht.

Rund 300 Bayern-Hooligans haben bei ihrer Randale offenbar einen zehnjährigen Jungen traumatisiert. Das wird NRW-Innenminister Ralf Jäger am Freitag laut Bild im Innenausschuss des Düsseldorfer Landtags erklären. Zudem habe eine "erkennbar blinde Person" Hämatome davon getragen und über Atemnot und Herzdruck geklagt.

Zusammen mit Anhängern des VfL Bochum, mit dem der FC Bayern eine Fanfreundschaft pflegt, hatte eine große Gruppe am Nordeingang der Arena heimische Stadionbesucher attackiert. Bis zu 400 Menschen sollen in der Spitze an der Schlägerei beteiligt gewesen sein.

Einem weiteren Fan wurden zwei Zähne ausgeschlagen und die Kiefer gebrochen. 198 Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung wurden insgesamt eingeleitet.

Oppositionspolitiker und FDP-Innenexperte Marc Lürbke stellte das Polizei-Einsatzkonzept in Frage und forderte Jäger zu einer Stellungnahme auf.

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