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 Thomas Schaaf war bis Mai 2013 Cheftrainer bei Werder Bremen
Thomas Schaaf war bis Mai 2013 Cheftrainer bei Werder Bremen © Getty Images

Die schwache Hinrunde von Werder Bremen ruft Mario Basler auf den Plan. Sollte sich der Negativtrend fortsetzen, bringt der ehemalige Bremer einen Kulttrainer ins Spiel.

Werder Bremen steckt nach einer durchwachsenen Hinrunde mitten im Abstiegskampf. Nach 15. Spielen und 14 mageren Pünktchen rangiert die Elf von der Weser nur auf dem 15. Platz.

Für den ehemaligen Bremer Mario Basler ist der Niedergang des Klubs nur schwer zu ertragen.

"Um ehrlich zu sein: Mir blutet das Herz. Denn Werder gehört zu den ganz großen Klubs in Deutschland. Leider zeigt die Tendenz deutlich nach unten, es ist eine sehr gefährliche Situation. Es ist kurz vor zwölf. Denn einen Abstieg würde Bremen nicht ohne Weiteres verkraften", sagt der ehemalige Nationalspieler in der Sport Bild.

Zwar nimmt Basler nimmt Trainer Viktor Skripnik in Schutz, bringt aber gleichzeitig Ex-Trainer Thomas Schaaf als Trainer-Kandidaten ins Gespräch, sollte Skripnik scheitern.

"Wenn es sportlich nicht läuft, ist am Ende immer der Trainer an allem schuld. Doch das ist aus meiner Sicht Quatsch. Viktor Skripnik macht einen guten Job. Allerdings hätte sich Skripnik nach der Kader-Zusammenstellung auf die Hinterbeine stellen und sagen müssen: So geht das nicht!"

Nach Meinung Baslers war die Trennung von Schaaf der größte Fehler des Klubs. "Schaaf stand für Kontinuität, er passte zu Werder wie die Faust aufs Auge. Vielleicht sollte der Klub sich überlegen, ob man ihn nicht zurückholt, wenn es mit Viktor Skripnik am Ende doch nicht mehr funktioniert."

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