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Rudi Völler ist seit 2005 Sportdirektor bei Bayer Leverkusen
Rudi Völler ist seit 2005 Sportdirektor von Bayer Leverkusen © Getty Images

Leverkusens Sportdirektor nimmt zwei schwächelnde Leistungsträger der letzten Saison in die Pflicht. Doch auch das Abwehrverhalten stört den Ex-Weltmeister.

Bayer Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler hat sich kritisch über die schwächelnden Leistungsträger Hakan Calhanoglu und Karim Bellarabi geäußert.

"Spieler, die letztes Jahr sehr dominant waren, haben im Moment nicht die Form oder Qualität, die sie letztes Jahr hatten", sagte Völler im ZDF.

Im Mittelpunkt seiner Kritik standen die beiden im Vorjahr überragenden Offensivakteure: "Hakan hat letztes Jahr eine tolle Saison gespielt. Er weiß auch, dass es jetzt sehr durchwachsen ist. Auch Karim Bellarabi kann besser spielen, sonst wäre er auch nicht in die Nationalmannschaft gekommen."

Schmidt verteidigt Jungstars

Trainer Roger Schmidt verteidigte seine zwei Jungstars allerdings im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1: "Das ist nicht so einfach, im Drei-Tages Rhythmus wirklich komplett in der Verantwortung zu sein. Ich finde dafür machen sie es noch gut über weite Strecken. Man muss auch mal sehen, dass es kein ganz einfacher Anspruch ist, den die Spieler da zu erfüllen haben."

Völler stört unterdessen auch die Chancenauswertung seines Teams. Leverkusen lasse "viele Großchancen liegen. Wir haben fast in der kompletten Hinrunde mehr Chancen als der Gegner, machen aber zu wenige Tore."

Kritik an Abwehr

Aber auch die Defensive bedachte Völler mit Kritik: "Wir kriegen unwahrscheinlich viele Tore nach Standardsituationen. Jedes zweite Gegentor ist ein Tor aus einer Standardsituation. Das ist natürlich zu viel. Das kann man trainieren, wir trainieren das auch."

Nach dem 1:2 gegen Hertha BSC steht Bayer 04 derzeit nur auf Rang acht der Bundesligatabelle.

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