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Pep Guardiola wird den FC Bayern im nächsten Sommer verlassen © SPORT1

Nach der souveränen Herbstmeisterschaft wird Guardiola München am Saisonende wie erwartet verlassen - endlich ist das Theater zu Ende. Auch ohne ihn ist der FCB bestens gerüstet für die Zukunft.

Der FC Bayern geht als souveräner Herbstmeister in die Winterpause, die vierte Meisterschaft in Folge ist nach Dortmunds Ausrutscher in Köln nur noch Formsache.

Doch in München spricht keiner von der überragenden Hinrunde, sondern nur vom Trainer. Seit Sonntagvormittag ist es fix: Das Projekt Guardiola geht im Sommer zu Ende.

Endlich ist eine Entscheidung da, das spanische Trainer-Theater hat zuletzt nur noch genervt.

Was bleibt nach knapp drei Jahren Pep? Guardiola hat der Bundesliga und dem FC Bayern gut getan. Er hat die Mannschaft auf ein völlig neues Level geführt, was Taktik, Dominanz und Flexibilität betrifft.

Egal, ob nun das Triple gelingt, daran allein darf die Amtszeit nicht gemessen werden. Guardiola ist und bleibt einer der besten Trainer der Welt.

Und dennoch: Bei den Bayern-Fans hat er sich sicher Respekt verdient, aber sie haben den unnahbar wirkenden Spanier nie so richtig ins Herz geschlossen.

Trotzdem wird Guardiola in seinen letzten sechs Monaten keine sogenannte "lame duck" werden, denn Spieler und Trainer wollen den Erfolg. So lange spielt es keine Rolle, wer ab Sommer den FCB trainiert – wenngleich die Münchner mit Carlo Ancelotti einen hervorragenden Nachfolger gewählt haben.

Auch Jupp Heynckes hat in seinem letzten Jahr mit dem Triple-Sieg seinen größten Erfolg mit Bayern gefeiert.

Und für die Zeit nach Guardiola ist der FC Bayern ebenfalls strukturell und finanziell bestens gerüstet, sportlich nach den Vertragsverlängerungen mit Müller, Boateng, Alonso und Martínez sowieso.

Das Leben geht also weiter beim Rekordmeister. Ohnehin gilt auch für Pep Guardiola: Der Klub ist immer größer als jeder Trainer oder Spieler.

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