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München - Für Thomas Strunz wird der Abschied des Trainers für die Münchner keine größeren Auswirkungen haben. Außerdem sei Carlo Ancelotti ein würdiger Nachfolger.

Für Thomas Strunz wird Pep Guardiolas nahender Abschied vom FC Bayern keine "Auswirkungen auf den Verein in Gänze haben".

"Die Mannschaft ist einfach so stark, dass es für jeden Trainer der Welt ein Vergnügen sein wird, hier in München Trainer zu sein", sagte der Europameister im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1.

Der Spanier werde dem Gewinn der Champions League "nun alles unterordnen. Die Mannschaft macht einen sehr gefestigten Eindruck und will diesen Erfolg nochmal wiederholen."

Außerdem hält der der SPORT1-Experte den designierten Nachfolger Carlo Ancelotti für den geeigneten Mann für das Münchner Starensemble: "Ancelotti hat in so vielen Ländern bewiesen, dass er es kann und ist Meister geworden - wenn der in die Kabine kommt, ist sofort der Respekt da."

Für Olaf Thon hat Guardiola dennoch neue Maßstäbe gesetzt: "Niemand hat beim FC Bayern so eine große Dominanz herbeigeführt wie Pep Guardiola", meinte der 49-Jährige.

Das sieht auch Thorsten Fink so: "Mit seiner Offensivtaktik gibt es keinen Besseren. Er wird jetzt sicherlich hundertprozentig so akribisch weiterarbeiten. Entscheidend wird am Ende sein, wie sie in der Champions League abschneiden. Nur damit macht man sich in Deutschland einen großen Namen.

Der Chefcoach von Austria Wien weiß aber auch um die Schwierigkeiten des Trainerjobs, die irgendwann automatisch einen Wechsel erfordern würden: "Wenn man wie er drei Jahre bei einem Klub ist, ist das schon sehr aufreibend. Man nervt irgendwann ja auch die Mannschaft."

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