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Matthias Sammer
Matthias Sammer will vom neuen TV-Vertrag der Bundesliga profitieren © Getty Images

Nach Karl-Heinz Rummenigge bekräftigt nun auch Bayerns Sport-Vorstand Sammer den Wunsch nach mehr Einnahmen für den Rekordmeister. Er erhöht den Druck auf die DFL.

Sport-Vorstand Matthias Sammer vom FC Bayern München hat in der Diskussion um den neuen TV-Vertrag der Bundesliga die jüngsten Forderungen von Karl-Heinz Rummenigge nach mehr Einnahmen bekräftigt.

"Uns darf keiner übel nehmen, dass wir international wettbewerbsfähig bleiben wollen - und dafür brauchen wir mehr Geld", sagte Sammer der Sport Bild.

Die Bayern fürchten international den Anschluss zu verlieren und wollen eine deutliche Steigerung ihrer TV-Einnahmen von derzeit rund 50 Millionen Euro pro Saison. Zuletzt wurde als Alternative der Schritt in die Einzelvermarktung, der den Bayern wohl mehr als 200 Millionen pro Spielzeit einbringen dürfte, diskutiert. Beim Treffen der Klubchefs Anfang Dezember wurde jedoch der Fortbestand der Zentralvermarktung beschlossen.

Sammer erhöhte hinsichtlich der Verteilung der Gelder aus dem neuen TV-Vertrag, der die Grenze von 1 Milliarde Euro durchbrechen soll, den Druck auf die DFL. "Das Ziel muss es sein, dass sich die Situation für alle Beteiligten verbessert", sagte Sammer. "Wenn aber alle Wünsche erfüllt werden, nur nicht der des FC Bayern, dann darf man uns nicht übel nehmen, dass wir auch andere Gedankengänge haben."

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