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Anthony Ujah (l.) und Dominic Maroh werden nicht mehr die besten Freunde © Imago

Für Bremens Angreifer Anthony Ujah geriet die Begegnung mit seinen ehemaligen Teamkollegen des 1.FC Köln schon aufgrund seines verschossenen Elfmeters beim 1:1 ein misslungener Samstagnachmittag.

Die Begleitumstände des umstrittenen Strafstoßes in der 38. Minute beschäftigten den Nigerianer allerdings noch weit nach Spielende. Kölns Verteidiger Dominic Maroh hatte nach dem Abpfiff in TV-Interviews erklärt, Ujah habe zugegeben, eine Schwalbe produziert zu haben.

Zwar hatten die FC-Kicker Werders Angreifer bearbeitet, er solle Schiedsrichter Guido Winkmann genau das gestehen. Doch Ujah sah dazu keinen Grund. "Es gab eine Berührung", sagte er. "Ob sie stark genug war, ist mir egal. Zuletzt bekam Köln den gleichen Elfmeter gegen Augsburg. Und ich bekam keinen nach einem klaren Foul in Stuttgart."

Marohs Aussage wollte Ujah daher auch nicht so unkommentiert stehen lassen. "Ich habe nur gesagt, dass mich der Schiedsrichter nicht gefragt hat. Ich habe nicht gesagt, was ich geantwortet hätte." Dass die belastende Aussage vom  ehemaligen Kollege Maroh kam, überrasche ihn nicht.

"Er ist der einzige komische Spieler im Kölner Kader. Keiner versteht ihn dort", meinte Ujah. "Er versucht, mich bei den Kölner Fans schlecht zu machen. Aber die Liebe, die ich von ihnen erhalten habe, wird er in zehn Jahren nicht bekommen." 

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