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Interimstrainer Jürgen Kramny brennt auf sein Heim-Debüt. An Weihnachten soll der VfB Stuttgart in der Tabelle weiter oben stehen. Seine eigene Zukunft lässt er offen.

Interimstrainer Jürgen Kramny (44) vom kriselnden VfB Stuttgart brennt auf sein Heim-Debüt.

"Wenn ich ins Stadion einlaufe, wird da Freude pur sein", sagte der Nachfolger des gescheiterten Alexander Zorniger vor dem Kellerduell gegen den Tabellen-15. Werder Bremen (Sonntag, 15.30 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER).

Vor der richtungweisenden Partie wirkte Kramny ziemlich entspannt. "Ich denke, dass ich kein Frischling bin", sagte er.

Nach der Pleite bei Borussia Dortmund (1:4) müssen die Schwaben als Vorletzter im Duell mit einem direkten Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg unbedingt punkten.

"Alles, was wir jetzt erreichen, verbessert unsere Situation - aber es ist kein Endspiel", sagte Kramny, der unbedingt die Wende im Ländle einleiten will: "Das Ziel ist es, bis Weihnachten nicht mehr auf einem Abstiegsplatz zu stehen."

Seine eigene Zukunft blendet Kramny auf dieser Mission angeblich aus. "Das ist völlig unwichtig", sagte der 44-Jährige. Er sei Interimstrainer, ob für zwei Spiele oder zwei Spielzeiten, sei nicht relevant.

Stuttgart weist nach 14 Spieltagen die schlechteste Bilanz der Klubgeschichte (zehn Punkte) aus und ist zudem die Schießbude der Liga mit 35 Gegentreffern.

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