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Bayers Geschäftsführer Michael Schade kann sich einen Seitenhieb nicht verkneifen
Bayers Geschäftsführer Michael Schade kann sich einen Seitenhieb nicht verkneifen © Getty Images

Leverkusens Geschäftsführer Michael Schade zeigt sich mit dem Transfer-Coup von Chicharito hocherfreut. Dessen ehemaliger Trainer Louis van Gaal bekommt sein Fett weg.

Bayer Leverkusens Geschäftsführer Michael Schade hat seine Freude über den Transfer-Coup von Stürmerstar Chicharito mit einem Seitenhieb auf Louis van Gaal verbunden.

"Herr van Gaal hat offenbar nicht gewusst, dass Chicharito ein guter Spieler ist", sagte Schade zu Goal.com. Der Mexikaner Chicharito war kurz vor Ende der Transferfrist von Manchester United gekommen, das vom früheren Bayern-Coach van Gaal trainiert wird.

"Das habe ich in den englischen Zeitungen gelesen", sagte Schade weiter: "Sie kritisieren seinen früheren Coach, Louis van Gaal, sehr stark, da er nicht erkannt hat, was für ein Talent er hat. Um ehrlich zu sein, bräuchte Manchester derzeit einen Stürmer wie ihn. Aber wir sind sehr glücklich, ihn zu haben."

United mit Nationalmannschaftskapitän Bastian Schweinsteiger belegt in der Premier League momentan nur Platz fünf.

Beim Trainingslager in Colorado/Florida erlebt Bayer wieder, welches werbliches Potenzial der in der Bundesliga-Hinrunde bereits elfmal erfolgreiche Stürmer bietet.

"Wenn du einen Spieler hast, der ein Nationalheld ist, kann man ihn natürlich für Marketing-Aktivitäten nutzen, aber in erster Linie entscheidet man sich für einen Spieler, weil er gut ist und der Mannschaft helfen kann. Und Chicharito erfüllt eben beides: Er ist ein sehr guter Spieler und in diesem Teil der Welt ein Idol", erläuterte Schade: "Er hat beinahe in jedem Spiel getroffen. Er ist sehr erfolgreich und sehr beliebt. So haben wir die ideale Kombination zwischen Erfolg auf dem Platz und Erfolg für Aktivitäten im Bereich Merchandising und Marketing."

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