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VfB Stuttgart v FC Schalke 04 - Bundesliga
Daniel Ginczek vom VfB Stuttgart ist selbst tätowiert © Getty Images

Der Wechsel von Kevin Großkreutz zum VfB Stuttgart ist perfekt. Dort trifft der Weltmeister auf einen alten Weggefährten, der hofft, dass eine Tradition fortgesetzt wird.

Die Tinte ist endgültig trocken: Kevin Großkreutz wechselt von Galatasaray Istanbul zum VfB Stuttgart und soll in der Rückrunde dabei mithelfen, dass die Schwaben die Klasse halten.

Beim VfB trifft der Weltmeister auf einen ehemaligen Weggefährten. Mit Daniel Ginczek spielte der der 27-Jährige einst bei Borussia Dortmund zusammen.

Der Angreifer, der sich nach einem Bandscheibenvorfall derzeit im Aufbautraining befindet und bald wieder ins Mannschaftstraining einsteigen will, glaubt deswegen auch an eine schnelle Integration von Großkreutz: "Ich kenne ihn aus Dortmund, dadurch wird ihm die Eingewöhnung beim VfB sehr leicht fallen."

Tattoo-Tradition soll fortgesetzt werden

Ginczek hofft zudem, dass sich sein neuer, alter Teamkollege bald ein weiteres Tattoo stechen lässt. Dass hat er am Rande des Mercedes-Benz Junior Cup gegenüber SPORT1 (LIVE im TV auf SPORT1) durchblicken lassen. Der Wunsch hat einen Grund: Großkreutz verewigte bisher jeden seiner gewonnenen Titel mit einem Tattoo auf dem Rücken.

Eine Tradition, die beim VfB möglichst noch in dieser Saison fortgesetzt werden soll: "Wir sind ja noch im Pokal, da ist alles möglich und es geht gegen Borussia Dortmund, Kevins Ex-Verein", sagte Ginczek.

Ginczek setzt auf die Qualität von Großkreutz

Ginczek ist davon überzeugt, dass Großkreutz mit "seiner großen Qualität" dabei helfen wird, den BVB im Viertelfinale des DFB-Pokals auszuschalten. Er weiß aber auch um die Schwere der Aufgabe: "Natürlich ist Dortmund Favorit, aber wir spielen zu Hause und in 90 Minuten, vielleicht 120 Minuten plus Elfmeterschießen, ist alles möglich."

Mit dem Einzug ins Halbfinale würde Stuttgart einem Pokal-Gewinn einen Schritt näher kommen - und Großkreutz einem neuen Tattoo.

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