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Mit Hugo Almeida verpflichtet Hannover 96 den vierten Neuzugang für die Rückrunde. Doch er ist noch vorsichtig und dämpft die Erwartungshaltung. "Ich bin bei 65 Prozent."

Hugo Almeida, neuer Angreifer vom stark abstiegsgefährdeten Fußball-Bundesligisten Hannover 96, sieht sich kurz vor dem Start der Rückrunde noch nicht in Topform.

"Ich bin bei 65 Prozent", meinte der 31-Jährige bei seiner Vorstellung am Montag. Mit seiner Erfahrung will der langjährige portugiesischen Nationalspieler dazu beitragen, dass die Niedersachsen den Absturz in die Zweitklassigkeit verhindern.

"Wichtig ist es, Tore zu schießen. Dafür bin ich hier", sagte Almeida.    

Almeida hatte bereits zwischen 2006 bis Ende 2010 unter Hannovers neuem Trainer Thomas Schaaf bei Werder Bremen in der Bundesliga gespielt. Schaaf stellte nun auch den Kontakt zu dem Angreifer her, der sich in den letzten eineinhalb Jahren beim AC Cesena in Italien und Russland bei Kuban Krasnodar und Anschi Machatschkala versucht hatte. Der 54-Jährige sei ein "großartiger Trainer", sagte Almeida, der in 117 Bundesliga-Spielen bisher 41 Tore erzielt hat.    

In Hannover wird erwartet, dass Almeida die Torflaute beim Tabellenvorletzten beendet.

"Man muss Hugo nicht erklären, wie es funktioniert, Tore zu schießen - das Gesamtpaket stimmt", erklärte 96-Geschäftsführer Martin Bader.

Die Roten haben in der Hinrunde nur 18 Treffer erzielt und in Adam Szalai (1899 Hoffenheim), Marius Wolf (1860 München) und Iver Fossum (Strömsgodset IF) bereits drei neue Offensivkräfte verpflichtet. Zudem kam der Japaner Hotaru Yamaguchi (Cerezo Osaka).    

Bader schloss am Montag nicht aus, dass Hannover nach dem Rückrundenauftakt am Samstag gegen Darmstadt 98 noch einmal auf dem Transfermarkt nachlegt. 

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