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Borussia Dortmund v Sparta Prague  - Friendly Match
Borussia Dortmund steht in der Bundesliga auf dem zweiten Rang © Getty Images

Borussia Dortmund ist beim Auftakt der Rückrunde bei Borussia Mönchengladbach zu Gast.

Für den Tabellenzweiten der Fußball-Bundesliga ist das Topspiel des 18. Spieltags eine wichtige Standortbestimmung (18.30 Uhr im LIVETICKER und auf SPORT1.fm). Schließlich hängt der BVB zu Beginn der zweiten Saisonhälfte wie kein anderer Verein in der Luft.

Als Zweitplatzierter schwebt die Borussia mit großem Abstand zwischen Tabellenführer Bayern und Hertha BSC.

"Wir sollten uns auf den zweiten Platz fokussieren", rät Watzke der Mannschaft. "Wir haben vor Saisonbeginn formuliert, dass wir der Herausforderer der Champions-League-Teilnehmer sein wollen." Das Ziel sei mehr als erreicht: "Jetzt jagen die anderen wieder uns."

Trainer Thomas Tuchel ist mit der Vorbereitung rundum zufrieden - oder: beinahe rundum. Trotz guter Testspiele und der Rückkehr von Marco Reus ist der Stillstand im Bemühen um Yunus Malli (FSV Mainz 05) ein Hemmnis.

"Wir haben zwei Spieler abgegeben, und ich finde, dass wir die Qualität hochhalten müssen. Wir brauchen Konkurrenzkampf", sagte Tuchel, ohne sich explizit auf Malli zu beziehen. Der Offensivspieler soll elf Millionen Euro kosten, die Mainzer zieren sich mit der Freigabe.

Der BVB allerdings kann beruhigt sein - Stützen seines Spiels hat er nicht verloren. Die acht Millionen Euro aus Mönchengladbach für Jonas Hofmann waren eine beachtliche Einnahme, Adnan Januzaj ging mit dem Stempel "Missverständnis" zurück zu Manchester United.

Die Wintergerüchte um x-Millionen-Angebote aus England oder Italien für ihre Stars nimmt die Borussia mit einem Schulterzucken: Sie gehören zur Folkore.

Borussia Mönchengladbach blickt derweil ein wenig beschämt auf das Hinspiel in Dortmund (0:4) - und Manager Max Eberl amüsiert sich, wenn er von Angeboten für Granit Xhaka hört. Der Stratege im defensiven Mittelfeld wird sich im Sommer wohl seinen "Kindheitstraum" von der Premier League erfüllen. Er könnte seinem Verein 40 Millionen Euro einbringen.

Immerhin 20 Prozent dieser Summe hat der VfL während der ersten Winter-Vorbereitung unter Trainer André Schubert in Hofmann investiert.

Das könnte sich am Samstag teilweise rentieren - der 23-Jährige bekundete seinen Willen, dem BVB "weh zu tun", wollte dies aber via Facebook anschließend als "Späßchen" verstanden wissen. Offen ist, ob er überhaupt spielen darf.

SPORT1 begleitet das Spiel um 18.30 Uhr im LIVETICKER auf SPORT1.de und in der SPORT1 App sowie in unserem Sportradio SPORT1.fm.

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