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Ex-Bayern-Präsident Uli Hoeneß kommt Ende Februar auf Bewährung frei. Die Bundesliga-Bosse um BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sehen seiner Rückkehr positiv entgegen.

Der deutsche Fußball steht einer Rückkehr von Bayern Münchens ehemaligem Präsidenten Uli Hoeneß grundsätzlich positiv gegenüber.

"Ich freue mich, dass er das jetzt hinter sich gebracht hat. Ich freue mich, dass er wieder im Kreise der Fußballer ist", sagte Liga-Präsident Reinhard Rauball am Rande des Neujahrsempfangs der Deutschen Fußball Liga (DFL).

"Bald im Stadion wiedersehen"

Auch Wolfsburgs Geschäftsführer Klaus Allofs findet es "toll, dass die Strafe reduziert wurde und er auf freiem Fuß ist. Ich denke, dass es ein großer Einschnitt für ihn war und dass sich seine Betrachtungsweise durchaus geändert haben kann und er die Dinge etwas differenzierter betrachtet", meinte Allofs.

Frankfurts Vorstandschef Heribert Bruchhagen bezeichnete Hoeneß' mögliche Rückkehr als "eine Bereicherung".

Auch Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke betonte in der Bild, "dass ich mich persönlich für Uli Hoeneß freue, dass er vorzeitig entlassen wird und wir uns bald im Stadion wiedersehen."

Hoeneß lässt Zukunft offen

Hoeneß ist ab 29. Februar ein freier Mann, nachdem die 1. auswärtige Vollstreckungskammer des Landgerichts Augsburg mit Sitz in Landsberg/Lech dem Antrag stattgegeben hatte, die restliche Strafe zum Halbstrafenzeitpunkt auszusetzen.

Die Bewährungszeit wurde auf drei Jahre festgesetzt.

Hoeneß war wegen Steuerhinterziehung in Höhe von 28,5 Millionen Euro zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden und hatte am 2. Juni 2014 seine Strafe angetreten.

Seine Zukunft hat der frühere Bayern-Manager bisher offen gelassen. Beim FC Bayern gehen viele davon aus, dass der 64-Jährige als Präsident zurückkehren wird.

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