Video

Der lange verletzte BVB-Profi will zu seiner sportlichen Zukunft keine konkrete Prognose abgeben. Von den Terroranschlägen in Istanbul zeigt er sich geschockt.

Der türkische Nationalspieler Nuri Sahin von Borussia Dortmund will zu seiner sportlichen Zukunft keine konkrete Prognose abgeben. "Wenn ich eines gelernt habe, dann dass ich mir selbst keinen Druck machen sollte", betonte Sahin.

"Es kann sein, dass es sehr schnell geht, es kann aber auch noch ein bisschen dauern", so der lange verletzte Mittelfeldspieler. "Man kann nicht sagen, dass Nuri in einer Woche, in zwei oder drei Wochen bereit ist zu spielen. Diesen Plan haben wir nicht."

Sahin hatte sich im Februar 2015 im Revierderby gegen Schalke 04 (3:0) einen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich zugezogen und war nach einigen Rückschlägen erst in Dubai wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen.

Tief betroffen zeigt sich Sahin vom Terroranschlag in Istanbul.

"Ich bin natürlich schockiert"

"Ich bin natürlich schockiert und sehr traurig wie jeder andere auch", sagte der 27-Jährige am Rande des BVB-Trainingslagers in Dubai: "An dem Ort, an dem es passiert ist, war ich noch vor drei Jahren selbst mit meiner Familie unterwegs."

Dennoch möchte Sahin sich auch vom neuerlichen Anschlag nicht einschränken lassen. "So schwer es fällt: Wir dürfen diesen Menschen keine Plattform bieten, müssen weiter dagegen ankämpfen und so weiter leben wie bisher", sagte er.

Am Dienstag hatte sich in der türkischen Metropole ein Selbstmordattentäter in unmittelbarer Nähe einer Touristengruppe in die Luft gesprengt. Unter den Todesopfern waren auch zehn Deutsche.

x
Bitte bewerten Sie diesen Artikel