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Gelsenkirchen - Nach den Vorwürfen und der Kritik gegen seine Person wehrt sich Schalkes Trainer Andre Breitenreiter. Dagegen nimmt Manager Horst Heldt Stellung zu seiner Zukunft.

Trainer Andre Breitenreiter vom FC Schalke 04 sieht sein Ansehen durch Berichte über interne Kritik an seiner Arbeit in Gefahr. "Das ist eine Art Rufschädigung. Diese Behauptungen werden in keiner Weise belegt", sagte Breitenreiter am Donnerstag während der Pressekonferenz vor dem Liga-Spiel bei Darmstadt 98 am Samstag (ab 15:30 Uhr im Liveticker).

Er sei "überzeugt von dem, was ich tue", sagte Breitenreiter: "Ich verfolge eine klare Linie, die werde ich einhundertprozentig beibehalten. Ich habe unheimlich großes Feedback erhalten, dass ich mich nicht verbiegen lassen soll. Da wird hinter meinem Rücken geschossen."

Ein Sky-Bericht hatte nahegelegt, es sei ein Riss zwischen Breitenreiter, dem Verein und der Mannschaft entstanden, die Trainingsmethodik werde intern kritisch gesehen.

Kein neuer Stand bei Matip

Unabhängig davon hofft Schalke weiter auf einen Verbleib seines umworbenen Innenverteidigers Joel Matip über das Saisonende hinaus. "Ich würde mir sehr wünschen, dass er bei uns bleibt. Er ist ein wichtiger Eckpfeiler, ein hervorragender Spieler und ein besonderer Mensch", sagte Breitenreiter.

Sportvorstand Horst Heldt erklärte, ihm sei "keine Einigung mit einem anderem Verein" bekannt. Zuletzt war der FC Liverpool als Interessent im Gespräch.

Zu seiner eigenen Zukunft nahm Heldt ebenfalls Stellung. Er habe sich darüber noch keine Gedanken gemacht. "Ich bin mit Haut und Haaren Schalker", sagt der Manager, dessen Vertrag noch bis zum 30. Juni läuft.

Heldt hält sich weiter bedeckt

Nach Informationen der Stuttgarter Zeitung und der WAZ soll der 46-Jährige jedoch als neuer Manager von 1899 Hoffenheim im Gespräch sein.

"Die volle Konzentration gilt dem Verein und ich beschäftige mich nicht mit anderen Dingen. Irgendwann wird es den Zeitpunkt geben, wo ich dann Auskunft geben werde."

Auch in Hoffenheim will man nichts von einem bevorstehenden Deal wissen. "Das ist absolut aus der Luft gegriffen. Da war damals nichts dran und da ist diesmal nichts dran", sagte Geschäftsführer Peter Görlich SPORT1, nachdem es schon vor einigen Monaten Gerüchte gegeben hatte.

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